
Mit
freundlicher Unterstützung:
VERLAG FÜR AMERIKANISTIK, 25931 Wyk auf Foehr
Quellennachweis des
Textes: Quellennachweis der Abbildungen:
© Peter Kircher, Die Hüte und Mützen der US-Armee von 1825-1872
Hüte und Mützen der US-Armee
von 1825-1872
Ein
Wort zuvor
Die Grundlage dieser
Ausarbeitung bildete unter anderem der United-States-Army-Headgear-Katalog
von Edgar M. Howell,
herausgegeben vom Smithsonian-Institut in Washington. Damit liegt eine
Auswertung nach neuesten Erkenntnissen vor.
Seite 3
Regulärer
Armeehut für die Mannschaften der US-Infanterie von 1861 bis 1872.
Die Vorkriegsmodelle hatten die Hutkrempe auf der rechten Seite hochgebogen
und befestigt.
 
links: Dieser Offiziershut für die US-Artillerie
wurde für den Zeitraum von 1858 bis 72 angeordnet.
rechts: Gesticktes Waffenzeichen für die Offiziere der US-Artillerie.
 
links: Reguläre
Feldmütze für die Mannschaften der US-Artillerie ca. 1862 bis
1872.
rechts: Reguläre Offiziersfeldmütze und Dienstmütze
für die US-Infanterie, angeordnet für den Zeitraum von 1858
bis 72. Das vorgeschriebene Infanterie-Emblem fehlt.
Im Messingknopf, an welchem der Sturmriemen gefestigt ist, ist im Brustschild
des Wappenadlers ein eingeprägtes I zu erkennen.
 
Reguläre Feldmütze für die Mannschaften
der US-Infanterie, ca. 1862 bis 1872.

Dies ist die von General McClellan getragene und von ihm entwickelte Chasseur-Kappe.
In der Mützenfront ist das vorgeschriebene Ornament,
ein gesticktes US im Eichenlaubkranz, angebracht. Der lederne
Sturmriemen, sowie die Messingknöpfe fehlen.

Mannschaftsfeldmütze für die US-Kavallerie auf der Basis der
McClellan-Kappe, jedoch mit höherem Kopfteil, ca. 1863 bis 72.

links: Feldhutmodell für die Mannschaften der US-Pioniere.
Diese Feldhüte waren in Schwarz, Grau, Braun und Beige anzutreffen.
rechts: Offiziersfeldhut der US-Pioniere, ca. 1862 bis 72.
Der Eichenlaubkranz ist aus Messing, das Kastell in Silber gehalten. Die
Offizierskordel ist den Vorschriften entsprechend schwarz-gold.
 
Alternativversion eines Offiziersfeldhutes der 57. New Yorker Infanterie.
Das rote Stoffabzeichen symbolisiert die 1. Division des II. Korps.
Obwohl diese runde Hutform zivil anmutet, entstammt sie dem militärischen
Bereich. Ursprünglich wurden diese Exemplare ab 1851 für militärische
Magazinverwalter vorgeschrieben und ersetzten die bis dahin gebräuchlichen
Zylindermodelle.

Das militärische Magazinverwalter-Modell in Offiziersversion. Da
seine Tragweise sehr angenehm war, wurde es bei allen Truppenteilen sehr
beliebt.

Magazinverwalter-Modell, Mannschaftsversion.

Dieser Offiziershut basiert auf dem regulären Armeehutmodell von
1858. Ohne die sonstigen vorgeschriebenen Dekorationen, erschien er für
den Felddienst wesentlich geeigneter. Seine Popularität behielt er
über 1872 hinaus. Im Krieg gegen die aufständischen Modoc-Indianer
1873 war er noch sehr verbreitet.

Feldhut, Mannschaftsversion

links: Nichtreguläres Offizierskepi im französischen
Stil für die US-Kavallerie.
Dieses Modell basierte auf der McClellan-Kappe und ist der Vorläufer
der 1872-Ausgabe.
rechts: Kappenornament für die nichtreguläre Feldmütze
der US-Kavallerie-Offiziere.
 
Feldmütze für die Mannschaften der US-Kavallerie, ca. 1862,
auf der Basis der regulären Modelle von 1858.

Kepi für Mannschaften im Kadettenstil mit höherem
Kopfteil, ca. 1863.

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