
Quellennachweis der Texte und
Abbildungen:
Palo Alto Battlefield National Historic Site, The Battle of Palmito
Ranch, o.J.
sowie Veröffentlichungen und Originalfotos des Center of Military
History der U. S. Army (CMH),
der Kongreßbibliothek (LOC), des U.S. National Park Service (NPS)
und der University of Texas

Bearbeitet von E. Liebe, RAG Militärgeschichte,
85077 Manching
PALMITO
RANCH -
DAS LETZTE GEFECHT DES BÜRGERKRIEGS
Das Gefecht von
Palmito Ranch in Texas (auch Gefecht von Palmito Hill genannt) nahe
der mexikanischen Grenze gilt
- abgesehen von den Kriegshandlungen der konföderierten Kaperschiffe
- als das letzte Gefecht im amerikanischen Bürgerkrieg.

Unionstruppen im Kampf gegen die anstürmende Kavallerie der
Konföderierten
Vorgeschichte
Texas hatte als
einziger konföderierter Staat eine gemeinsame Grenze mit einem
neutralen Land, nämlich Mexiko. Obwohl der mexikanische Präsident
Benito Juárez für die Union war, förderten seine Gegner
im Norden Mexikos den Handel mit Texas und den Konföderierten über
den Rio Grande. So entwickelte sich bald ein schwunghafter Handel, bei
dem hauptsächlich Baumwolle exportiert und Munition sowie militärischer
Versorgungsgüter importiert wurden. Zentrum dieses Handels wurde
die kleine mexikanische Hafenstadt Matamoros am Rio Grande del Norte
und die texanische Stadt Brownsville am anderen Ufer des Flusses. So
berichtete die Texas Star Gazette Mitte 1863, daß Matamoros von
Großhändlern und Kaufleuten aus allen Teilen der Welt nur
so wimmelte und Bürgersteige mit Gütern vollgestopft und blockiert
waren.
Und das vor den
Augen des Blockadegeschwaders
West
Gulf Blockading Squadron
der Union (siehe dazu auch die Seite
„DIE
SEEBLOCKADE DER UNION“
vor der texanischen Küste, das aber in den neutralen Küstengewässern
Mexikos nicht operieren durfte.
So entschloß sich die Union, mit einer Landstreitmacht den lukrativen
Handel zwischen Texas und Mexiko zu unterbinden.
Major-General
Nathaniel P. Banks, der
Befehlshaber des Department of the Gulf in New Orleans,
stellte daraufhin eine Invasionstruppe von etwa 6.000 Mann des XIII.
US-Korps unter
Major-General Napoleon
J. Dana zusammen,
das am 2. November
1863 die Fahne der Union in den Sanddünen von Brazos Santiago,
einer Garnison auf der Brazos Insel, hissen konnte.
Die zahlenmäßig unterlegenen Konföderierten zogen sich
sofort aus dem etwa 100 km entfernten Brownsville zurück.

General Dana teilte
seine Kräfte in zwei Marschkolonnen. Die eine marschierte den Rio
Grande entlang Richtung Westen
und stieß über Brownsville bis nach Rio Grande City und Edinburg
vor. Ein Angriff auf Laredo wurde aber abgewehrt.
Die andere Kolonne wandte sich nach Norden und eroberte bis zum 1. Januar
1864 einen schmalen Küstenstreifen
entlang des Golfs von Mexiko über Corpus Christi bis Matagorda
Island und Port Lavaca.
Damit waren wichtige Häfen für die Blockadebrecher nicht mehr
erreichbar.

Major-General John
B. Magruder,
der Befehlshaber
des Confederate District of Texas, entsandte daraufhin

Colonel John
Salmon “RIP” Ford nach Südtexas,
um dort eine konföderierte Streitmacht aufzustellen, die den Unionstruppen
entgegentreten konnte. Bis Juni 1864 hatte Colonel Ford eine „Cavalry
of the West“ zusammengestellt, eine „bunte“ Truppe,
die aus 1.300 Mann bestand.
Sie setzte sich aus alten Männern und Jugendlichen, die noch nicht
eingezogen werden konnten, zusammen.
Spanischstämmige, Deserteure, Gesetzlose und Söldner vervollständigten
diese kleine Streitmacht.
Zum Glück für
die Konföderierten, mußte General Banks in Vorbereitung des
Red River Feldzuges in Louisiana mehr als die Hälfte der in Texas
stationierten Unionssoldaten abziehen und befahl deshalb, alle eroberten
Gebiete bis auf Brownsville, Brazos Santiago,
and Port Isabel aufzugeben. Am 29. Juni 1864 mußten die Unionstruppen
dem starken Druck der Konföderierten weichen und zogen sich aus
Brownville zurück. Von Ende September bis einem Monat nach der
Kapitulation der konföderierten Truppen bei Appomattox
hielt sich nur noch eine kleine Truppe von 950 Mann in Brazos Santiago,
die von den Konföderierten aber ständig beobachtet wurde.
Die Mündung
des Rio Grande konnte zwar noch blockiert werden, doch nun wurde der
Handel über den mexikanischen Ort Bagdad (auch Baghdad) abgewickelt
und die Waren über Land nach Matamoros transportiert. Im Februar
1865 meldete der Kommandeur von Brazos Island, Colonel Theodore H. Barrett,
an seine Vorgesetzten, daß er in der Lage wäre, Brownsville
einzunehmen. Dies wurde jedoch abgelehnt, und Maj. Gen. Lewis Wallace
erhielt von Lt. Gen. Ulysses S. Grant die Genehmigung,
sich mit den konföderierten Befehlshabern Brig. Gen. James E. Slaughter,
Kommandeur des Western Sub-District of Texas, und Colonel John Salmon
(„Rip“) Ford, Kommandeur der Truppen im Gebiet von Brownsville,
zu treffen, um einen Separatfrieden auszuhandeln. Das Treffen fand am
11. März 1865 in Port Isabel statt
und führte zunächst zu einem informellen Waffenstillstand,
während Slaughter die Bedingungen der Union an seinen Vorgesetzten,
Maj. Gen. John G. Walker,
dem Befehlshaber des District of Texas, New Mexico and Arizona, weitergab.

Major-General John
G. Walker lehnte die Bedingungen für Kapitulation ab, und
auch der Befehlshaber des konföderierten Trans-Mississippi Departments,
Lt. Gen. Edmund Kirby Smith, war damit nicht einverstanden. Er schlug
sogar noch am 9. Mai 1865
- also einem Monat nach Lee’s Kapitulation - den Gouverneuren
der westlichen konföderierten Staaten vor, den Kampf fortzusetzen,
da seine Armee noch intakt und kampfbereit sei.
Doch den Soldaten in Südtexas
war das Schicksal der konföderierten Armeen im Osten bekannt.
Am 1. Mai 1865 hatte ein Passagier eines Flußdampfers in der Nähe
von Palmito Ranch eine Ausgabe der New Orleans Times ans Ufer geworfen.
Die Zeitung enthielt Berichte über Lee’s Kapitulation, die
Ermordung von Präsident Lincoln und die Verhandlungen zwischen
den Generalen Joseph E. Johnston (CSA) und William T. Sherman (Union).
Die Folge war, daß in den nächsten 10 Tagen mehrere hundert
Soldaten einfach ihre Truppe verließen und sich auf dem Weg nach
Hause machten.
Diejenigen Soldaten,
die aber blieben, waren genauso entschlossen, in Texas weiterzukämpfen
wie ihre Vorgesetzten.
Das
Gefecht
Im Fort Brazos Santiago waren etwa 1500 Soldaten stationiert, das 62.
US Colored Infanterieregiment (aus Missouri) unter Colonel Theodore
H. Barrett,
das 2. Texas Cavalry Regiment (nicht beritten) unter Lieutenant-Colonel
David Branson und das 34. Indiana Volunteer Infantry Regiment, auch
bekannt als Morton Rifles, unter Lieutenant- Colonel Morrison. Als Standortkommandant
fungierte Brigadier-General E.B. Brown.
Im Fort Brown befanden
sich von den ursprünglich 800 konföderierten Soldaten nur
noch etwa 300 Mann unter dem Kommando von Colonel John Salmon „Rip“
Ford
und der Kommandeur des Distrikts General James E. Slaughter. Man rechnet,
daß etwa 300 Mann desertiert waren und etwa 200 Mann wegen des
bevorstehenden Kriegsendes Urlaub erhalten hatten. Oberst Ford hatte
schon im Krieg gegen Mexiko (1848 - 1848) gekämpft und war danach
Captain der Texas Rangers.
Kräftevergleich
Konföderierte |
Union |
Cavalry
Of The West |
62. US Colored
Infanterieregiment |
unter Colonel
John Salmon „Rip“ Ford |
unter
Colonel Theodore H. Barrett |
mit |
2.
Texas Cavalry Regiment |
Anderson's Texas
Cavalry Battalion |
unter
Lieutenant-Colonel David Branson |
unter
Captain D. W. Wilson |
34.
Indiana Volunteer Infantry Regiment |
Gibson's Cavalry
Company |
unter
Lieutenant- Colonel Morrison |
unter
Captain Gibson |
|
Cocke's Cavalry
Company |
|
unter
Captain Cocke |
|
Gidding's Texas
Cavalry Battalion |
|
unter
Captain Robbins |
|
Artillerie - Captain
O. G. Jones |
|
1 Section - Lieutenant
M. S. Smith |
|
1 Section - Lieutenant
William Gregory |
|
| |
|
etwa 300 Mann |
etwa 1500 Mann |
Als die Unionstruppen
in Brazos Santiago die falsche Meldung erhielten, daß die Konföderierten
Vorbereitungen träfen, Brownsville zu verlassen,
entschloß sich Colonel Theodore H. Barrett, der Kommandeur der
Garnison - in Abwesenheit von Brigadier-General E.B. Brown - eine Abteilung
zusammenzustellen,
die trotz des Waffenstillstandes auf Brownsville vorrücken und
die Stadt und das Fort Brown einnehmen sollte.
Warum Barrett diesen
Entschluß faßte, ist bis heute umstritten. Er war zuvor
Besatzungsoffizier in Louisiana gewesen und hatte keine Kriegserfahrung.
Da Barrett eine politische Karriere anstrebte, nimmt man deshalb an,
daß er einen militärischen Erfolg erzielen wollte, um nach
dem Krieg als „Kriegsheld“ bessere Chancen zu haben.
Eine andere Theorie scheint aber wahrscheinlicher zu sein. Es war den
Kommandeuren in Brazos Santiago bekannt, daß sich in den Lagerhäusern
von Brownsville etwa 2.000 Ballen Baumwolle befanden - bei durchschnittlich
500 Pfund pro Ballen und einem Preis von 1,25 Dollar pro Pfund bedeutete
dies ein Millionenvermögen und eine willkommene „fette Beute“
für die Union.
Für dieses
Kommandounternehmen stellte Barrett 250 Mann des 62. US Colored Infanterieregiments
und 50 Mann des 2. Texas Kavallerieregiments (nicht beritten)
unter der Führung von Oberstleutnant David Branson ab. In Ruderbooten
sollten sie am 11. Mai 1865 nach Port Isabel gebracht werden, um dann
nach Süden zu marschieren. Doch schlechtes Wetter verhinderte eine
Landung, so daß die Truppe erst viel später als geplant um
21.30 Uhr im Süden bei Boca Chica an Land gehen konnte. Jeder Soldat
hatte Verpflegung für 5 Tage und 100 Schuß am Mann.
Die Soldaten marschierten
auf der Straße in Richtung Brownsville und erreichten gegen 2.00
Uhr die White’s Ranch. Da sie hier einen konföderierten Vorposten
vermuteten, umzingelten sie die Ranch, doch sie war verlassen. Nun wollte
Branson seinen Männern etwas Ruhe gönnen und zog sich hinter
ein Dickicht am Ufer des Rio Grande zurück. Gegen Morgen sah er
auf der anderen Seite des Flusses Zivilisten, die das Lager und die
schlafenden Soldaten beobachteten, da es von der mexikanischen Seite
eingesehen werden konnte. Nun war das Überraschungsmoment verloren
und Branson brach mit seiner Truppe sofort nach Brownsville auf.
Bei der Palmito
Ranch, einem Vorposten der Konföderierten, stießen die Unionssoldaten
auf eine Kompanie (unter Captain George Robinson)
von Anderson's Texas Cavalry Battalion, die sich nach einem kurzen Feuergefecht
aber zurückzog.
Branson lagerte nun mit seiner Truppe auf einem kleinen Hügel über
der Ranch und bereitete sich auf die Übernachtung vor.
In der Zwischenzeit hatte Captain Robinson in Fort Brown um Verstärkung
gebeten und erhielt von Colonel Ford den Befehl,
wieder vorzurücken und Fühlung mit dem Feind zu halten bis
die Verstärkung eintrifft. Als die Konföderierten gegen 3.00
Uhr am Morgen das Lager der Union erreichten und es angriffen, zog sich
Branson mit seiner Truppe zur White’s Ranch zurück und sandte
einen Melder mit der Bitte um Verstärkung nach Brazos Santiago.

Colonel Theodore H. Barrett
übernahm jetzt
selbst die Führung und traf mit einer Verstärkung von 200
Mann des 34. Indiana Freiwilligenregiments am 13. Mai um 5.00 Uhr
in White’s Ranch ein. Nun hatte das Kommando eine Stärke
von etwa 500 Soldaten und rückte erneut zur Palmito Ranch vor,
wo es sich in einem Dickicht entlang des Flußufers mit Robinsons
190 Konföderierten ein erbittertes Gefecht lieferte.
Da die Übermacht zu groß war, mußten sich die Konföderierten
wieder auf die offene Prärie zurückziehen.
Alle Gebäude der Palmito Ranch wurden zerstört. Da durch den
schnellen Marsch zahlreiche Soldaten der 34. Indiana fußkrank
waren,
stellte Barrett einen Trupp zusammen, der die Verwundeten und Gefangenen
des Vortages nach Brazos Santiago zurückbringen sollte.
Die Soldaten der 2. Texas
Cavalry und der 34. Indiana gingen westlich der Palmito Ranch in Stellung,
zwei Kompanien rückten auf einen Hügel vor und versuchten
hier, einen Hinterhalt für die Konföderierten zu legen. Am
Morgen des 13. Mai sammelte Colonel Ford seine kleine Streitmacht auf
dem Appellplatz von Fort Brown und wartete auf General Slaughter und
dessen Verstärkungen, um den Angriff zu führen.
Doch dieser kam nicht, und so marschierte Ford mit seinen Truppen gegen
10.00 Uhr in Richtung Palmito Ranch.
Er erreichte gegen
15.00 Uhr den Kampfraum und formierte seine Truppen nach kurzer Feindaufklärung
für einen Zangenangriff. Im
Zentrum sollte Captain Robinsons Kompanie angreifen, rechts davon Captain
D.W. Wilson mit Teilen von Andersons Texas Cavalry. Dazwischen plazierte
er eine Abteilung Artillerie unter Lieutenant Smith. Zur Linken stellte
Ford eine Kavallerietrupp unter Lieutenant Jesse Vineyard mit einer
Abteilung Artillerie unter Lieutenant William Gregory hinter einem Hügel
auf.
Die Kompanien von Captain Gibson and Captain Cocke sollten vom Norden
die rechte Flanke der Unionstruppen aufrollen.
Mit den Kavalleristen
und der Artillerie hatte Ford eine perfekte Streitmacht, um den Infanteristen
der Union in dem flachen, offenen Gelände entgegenzutreten.
Um 16.00 Uhr begannen die Geschütze von Lt. Jones zu feuern, und
der Angriff der Konföderierten begann. Der Angriff kam für
die Unionstruppen völlig überraschend und sie fielen zurück.
Da Colonel Barrett keine Artillerie zur Verfügung stand, befahl
er voller Panik den Rückzug, der zunächst völlig ungeordnet
verlief.
Doch eine Vorpostenlinie mit 64 Mann der 34. Indiana leisteten den angreifenden
Konföderierten heftigen Widerstand, wurde aber überrollt und
gefangengenommen.

Der weitere Rückzug
bis zur Cobb’s Ranch wird von beiden Seiten unterschiedlich geschildert,
doch gelang es der Nachhut des 62. Colored Infanterieregiments
mit etwa 110 Mann, den Vormarsch der Konföderierten zu verzögern,
bis aus Brazos Santiago Verstärkung anrückte, um den Rückzug
zu decken.
Nun stellte Colonel Ford nach vierstündigem Kampf die weitere Verfolgung
des Feindes ein. Doch nun traf General Slaughter ein und befahl einen
weiteren Angriff,
den Colonel Ford aber ablehnte, da seine Truppen zu erschöpft waren
und es zu dunkeln begann.. So blieb es bei einem kurzen Feuergefecht,
das nach Slaughter eine Stunde, nach Ford nur 10 Minuten dauerte. Die
Unionstruppen erreichten Boca Chica gegen 20.00 Uhr und wurden am 14.
Mai
gegen 4.00 Uhr mit Ruderbooten nach Brazos Santiago gebracht.
Nachdem sich beide
Seiten etwas zurückgezogen hatten, explodierte am Abend eine Granate,
die vermutlich von dem Blockadeschiff USS Isabella abgeschossen
worden war, zwischen den Fronten. Von dem Knall aufgeschreckt, schoß
ein 17jähriger konföderierter Soldat mit einem kräftigen
Fluch in Richtung des Knalls,
was ein herzliches Lachen seiner Kameraden auslöste. Dies war nach
Augenzeugenberichten der letzte Schuß des Gefechts von Palmito
Ranch.
Damit endete auch der letzte Sieg der Konföderierten im Bürgerkrieg.
Was die Verluste
betrifft, so gibt es unterschiedliche Angaben. Man geht davon aus, daß
von den Unionstruppen etwa 30 Mann gefallen sind oder verwundet wurden.
Vier Offiziere und 111 Soldaten gerieten in Gefangenschaft. Einige Soldaten,
die sich über den Rio Grande retten wollten, sollen von mexikanischen
Grenzsoldaten
erschossen worden sein, dies ist aber offiziell nicht bestätigt.
Bei den Konföderierten soll es nur 7 Verwundete gegeben haben.

Der Soldat John
J. Williams der 34. Indiana Volunteer Infantry war der letzte Soldat,
der auf dem Gefechtsfeld fiel und vermutlich auch der letzte Gefallene
des Bürgerkriegs.
Ergebnis
Obwohl dieses Gefecht von den Konföderierten gewonnen wurde, änderte
es nichts am Ausgang des Krieges.
Ironischerweise hatten die Gouverneure von Arkansas, Louisiana, Missouri,
und Texas den Befehlshaber des konföderierten Trans-Mississippi
Departments,
Lt. Gen. Edmund Kirby Smith, zur Zeit des Gefechts bevollmächtigt,
seine Streitkräfte aufzulösen, um den Krieg zu beenden.
Wenige Tage nach dem Gefecht
betraten Unionsoffiziere aus Brazos Santiago als Parlamentäre die
Stadt Brownsville,
um mit General Slaughter und Colonel Ford über einen Waffenstillstand
zu verhandeln. Um eine offizielle Kapitulation zu vermeiden,
löste Colonel Ford daraufhin seine Cavalry of the West
13 Tage nach seinem Sieg über die Unionstruppen bei Palmito Ranch
auf.
Lieutenant-General
Edmund Kirby Smith kapitulierte mit den texanischen Truppen
am 26. Mai 1865, das gesamte Department kapitulierte am 2. Juni 1865.
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