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freundlicher Unterstützung Seite 2
Die
Entwicklung in Kalifornien
Ohne vom Kriegsausbruch zu wissen, hatten 33 schwerbewaffnete, umherstreifende Jäger und Fallensteller, darunter der Abenteurer, Forscher, Politiker und Offizier John C. Fremont, unter der Führung von William B. Ide aus Unzufriedenheit mit den mexikanischen Behörden am 14. Juni 1846 den Ort Sonoma, ein mexikanisches Verwaltungszentrum nördlich des heutigen San Francisco, eingenommen. Der
Bezirkskommandant, General Mariano Vallejo, war selbst der Meinung,
daß Mexiko ein so großes Gebiet wie Kalifornien nicht verwalten
konnte und schloß sich den Rebellen an. William B. Ide wurde ihr Gouverneur und Oberbefehlshaber.
Als
Commodore John D. Sloat, der Kommandeur der amerikanischen Pazifik-Flotte,
Um gesicherte Nachrichten über den Kriegsausbruch zu erfahren, wartete er einige Tage in den Gewässern vor der Stadt, dann ließ er am 7. Juli 1846 auf dem alten Zollhaus die amerikanische Fahne hissen und nahm damit Kalifornien für die Vereinigten Staaten in Besitz.
Am
9. Juli hißte Kapitän John B. Montgomery auf Befehl Sloats
die Flagge in Yerba Buena (heute San Francisco), sein Adjutant hißte
sie in Sonoma.
Major
John C. Fremont zog am 13. August mit seinen Freiwilligen ohne Widerstand
in El Pueblo de la Reina de los Angeles, wie Los Angeles damals hieß,
ein, Der
Gouverneur Pio Pico und General Flores sandten einen Parlamentär
zu Stockton, um über einen Frieden zu verhandeln, Um
Ordnung zu halten, verhängte Commodore Stockton das Kriegsrecht
über die Stadt und setzte Hauptmann Archibald H. Gillespie von
den „Marines“
Das Kriegsrecht und die Anwesenheit der Marineinfanteristen brachte eine Gruppe von betrunkenen „Californios“ am 23. September dazu, die Garnison anzugreifen. Als Gillespie diese verhaften wollte, brach wieder ein Aufstand aus, der von General M. Flores mit 400 Mann angeführt wurde. Die wenigen Amerikaner mußten sich in das Fort Hill zurückziehen und am 30. September kapitulieren. Los Angeles gehörte wieder den Mexikanern.
Nun
kam Kapitän William Mervine an Land und wollte zusammen mit Gillespie
und etwa 300 Mann den Versuch unternehmen, Los Angeles zurückzuerobern.
Stockton
kam Ende Oktober in San Pedro an, erkannte hier die hoffnungslose Lage
und segelte nach San Diego.
Auf nach Kalifornien Oberst (später Generalmajor) Stephen W. Kearny hatte Anfang Juni 1846 mit seiner „Westarmee“ von etwa 1660 Mann Fort Leavenworth verlassen und war ohne Feindberührung am 18. August in das mexikanische Santa Fe eingerückt. Von hier brach Kearny am 25. September mit etwa 300 Dragonern nach Kalifornien auf. Unterwegs
stieß er auf den Trupp von Kit Carson, der ihm Nachrichten von
der Westküste brachte. Inzwischen hatte nämlich ein Geschwader
der US Marine unter Commodore J.D. Sloat mit der fragwürdigen Unterstützung
von Freiwilligen unter Major John C. Fremont im Juli Kalifornien kampflos
eingenommen,
Das Gefecht von San Pascual Um
schneller vorwärts zu kommen, ließ Kearny fast 200 Mann zurück
und zog mit dem Rest eilig weiter. Da
es geregnet hatte, waren die Karabiner der Dragoner unbrauchbar geworden,
und so mußten sie mit Säbeln gegen Lanzen kämpfen.
Als
sich Kearny am nächsten Tag in Richtung San Diego aufmachte, Da
tauchte der indianische Häuptling Panto auf und führte zwei
Offiziere
Stockton
zog daraufhin mit General Kearny nach Norden und traf südlich von
Los Angeles auf die Truppe unter Gillispie.
Die Gefechte von San Gabriel und La Mesa Auf
dem Marsch nach Los Angeles stießen die Amerikaner am 8. Januar
1848 bei Montibello südlich von Los Angeles am Fluß San Gabriel
Nach
Überquerung des Flusses stellte sich am 9. Januar 1848 General
Flores mit rund 300 Mann den Amerikanern entgegen.
Die Angriffe der Lanzenreiter werden zurückgeschlagen
Damit
war der Weg nach Los Angeles frei und am 10. Januar 1848
Die Kämpfe im Süden In
der Zwischenzeit hatte General Taylor im November die mexikanischen
Städte Saltillo und Victoria besetzt,
Da
der Weg nach Mexiko-Stadt (Mexico City) über Land zu mühsam
war, Zur
Vorbereitung dieses Feldzuges zog Generalmajor Winfield Scott, General
Taylor blieben nur rund 4800 Mann, fast alles Freiwillige,
Die Schlacht von Buena Vista General
Santa Anna, der Präsident von Mexiko, hatte in der Zwischenzeit
in San Luis Potosi eine Armee zusammengezogen.
Während
des Krieges gegen Mexiko entstanden die ersten Kriegsphotos.
Als
Santa Ann am 22. Februar mit seiner Vorhut gegen 11:00 Uhr eintraf,
erkannte er, Gegen
15:00 Uhr griff Santa Anna mit allen seinen Kräften an,
Im
Morgengrauen begannen erneut heftige Angriffe der Mexikaner, Die
Kämpfe wogten den ganzen Tag hin und her, Als
am Abend die größte und bedeutendste Schlacht des Krieges
zu Ende ging, Er hatte 1.500 – 2.000 Gefallene und Verwundete zu beklagen. Die
Amerikaner, zu erschöpft, um eine Verfolgung aufzunehmen,
Das Schlachtfeld von Buena Vista mit Blick nach Süden
Ein Angriff der Mexikaner wird abgewehrt.
General John E. Wool und sein Stab in Saltillo (Beinecke Library, Yale University)
Die Schwächung der Truppen Santa Annas gab dem amerikanischen Feldzug im Süden weiter Auftrieb.
Die Einnahme von Vera Cruz General
Scott hatte Ende Februar seine Armee, etwa 13.660 Mann, südlich
von Tampico auf der Lobos-Insel zur Einschiffung versammelt und segelte
mit ihnen,
Während
die Schiffe die Stadt Vera Cruz und die auf einer Insel im Hafen gebaute
Festung San Juan de Ulua beschossen, wurden die Truppen ohne angegriffen
zu werden an Land gesetzt. Um
seine Soldaten für den Weitermarsch nach Mexiko City zu schonen,
Die Belagerung und Beschießung von Vera Cruz
Die Schlacht von Cerro Gordo General
Scott begann nun, am 8. April 1847 auf den Spuren des spanischen Eroberers
Cortez seinen Vormarsch auf Mexiko City. Am 14.
April kam General Scott mit der Hauptarmee von etwa 8.500 Mann an. Nachdem
Hauptmann (Captain) Robert E. Lee das Gelände erkundet hatte,
Scott gelang es nun am 17. und 18. April, durch ein Flankenmanöver die mexikanischen Truppen von ihrem Rückzugsweg abzuschneiden, so daß sich die Mexikaner in Scharen ergaben. Sie verloren 1.000 – 1.200 Mann, die Amerikaner hatten 64 Gefallene und 353 Verwundete. Scott ließ die 3.000 Soldaten, die sich ergeben hatten, auf Ehrenwort wieder frei. Santa Anna und der Rest seiner Armee flohen in die Berge.
Eine Anhöhe wird erstürmt
Scott
stieß nun schnell nach Jalapa vor, mußte dann aber hier
auf Nachschub und Verstärkungen warten. Scott
blieb bis Anfang August in Puebla, wo er auf Verstärkungen und
auf das Ergebnis von Friedensverhandlungen wartete, die Nicholas P.
Trist, ein Regierungsbeamter,
Als
sich die Verhandlungen zerschlugen, Die inzwischen eingetroffenen Verstärkungen brachten seine Armee auf eine Stärke von fast 10.000 Mann. Santa
Anna hatte seine Truppen in und um Mexiko City postiert,
Großwaschtag im Feldlager
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