Mit freundlicher Unterstützung:
VERLAG FÜR AMERIKANISTIK, 25931 Wyk auf Foehr
Quellennachweise:
©Dominique Venner, Philippe Fossat, und Rudy Holst •Amerikanische Revolver & Pistolen•
©Jean-Noel Mouret, •Revolver & Pistolen• ©R. L. Wilson •COLT Eine Amerikanische Legende•
©David Miller •Das Große Buch der Handwaffen• ©Vladimir Dolínek •Lexikon der Handfeuerwaffen•

 

 

Andere Waffen

 

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Bowie-Messer
Sie sind untrennbar mit Goldrausch, Bürgerkrieg und Pionierzeit verbunden: Die Bowie Knives, in einem Atemzug genannt mit dem Colt und mit der Winchester. Durch Aussehen, kunstvolle handwerkliche Machart und oftmals auffallend geätzte Klingen entfalten sie eine zusätzliche Faszination. Klingen, Griffe und Scheiden dienten oft als Plattform für Patriotisch-Militärisches sowie Themen aus der Natur. Ein Mythos rankt sich auch um den angeblichen Erfinder dieses Messers, obwohl seine tatsächliche Rolle dabei ungeklärt bleibt: James »Jim« Bowie, amerikanischer Abenteurer, der 40-jährig anno 1836 im texanischen Alamo im Kampf gegen die Übermacht der mexikanischen Truppen von General Santa Anna fiel.

In amerikanischen (historischen) Unterlagen wird sein Bruder Rezin als Entwickler genannt.

 

 

 

Bowie-Messer von Thomas Short aus Sheffield;
auf dem Griff das berühmte Tennessee-Motiv halb Pferd, halb Alligator, ca. 1850,
21-cm-Klinge, imposanter Büffelkopf auf der Parierstange, Neusilberbeschläge.


 

 

 

Drei so genannte California Knives
Von oben: PRESD TO MJ BURKE CHIEF OF POLICE (San Francisco) BY SOME GERMAN FRIENDS, 1861 (Dem Chef der Polizei Major Burke überreicht von einigen deutschen Freunden); mit Gold und Silber verzierte Elfenbeingriffschalen, Gesamtlänge 27 cm; von I. H. Schintz. Abzeichen mit Gold und Emaille dekoriert, auf der Rückseite eingraviert: PRESENTED TO / CHIEF BURKE / BY / THOMAS CODY.

Dazu ein altes Verbrecheralbum mit Fotos und Registernummern. Das gold- und silberverzierte Michael-Price-Messer ist zweifach signiert, einschließlich der winzigen Beschriftung auf beiden Seiten des Silberbeschlags oberhalb der Fehlschärfe; Monogramm HJB und Jahreszahl 1865 auf den goldenen Griffplaketten und J.H. BREDFORD auf der Scheide.

Unten mit Silber verziertes, langes Bowiemesser; Inschrift auf der silbernen Scheide: PRESENTED BY / MR. J. THOMAS WHITING / TO / CAPT JEREMIAH S. SILVA / WHILE IN COMMAND OF SLOOP VELOS, / ON THE SACRAMENTO RIVER, /CALI-FORNIA. Auf dem Griff die Initialen J.S.S.

 

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Offiziers-Ehrensäbel aus dem Bürgerkrieg

 

 

 

 

Mit Diamanten und Amethyst eingelegtes Präsent für General George H. Thomas, »The Rock of Chickamauga« (der Fels von Chickamauga), mit Statuetten-Griff aus vergoldetem Silber von Ball, Black & Co.,
Juweliere und Militärausstatter in New York. Eine bedeutendes Geschenk anlässlich des ersten Sieges der Union im Bürgerkrieg; die Oberseite der Klinge geätzt mit:
MILL SPRINGS, KT- JAN.• 19, 1862/ THE FIRST VICTORY WON BY THE UNION ARMY
(Der erste Sieg der Unionsarmee). Abgebildet mit einigen Erinnerungsstücken dieses weit unterschätzten Militärs.

 

 

 

 

 

 

 

Ehrendegen aus der Werkstatt von J. W. Tucker & Co., San Francisco, eine außergewöhnliche Präsentationswaffe für Generalmajor Joseph Hooker.
Sie wurde im September 1862 von Bürgern in Form von Subskriptionen über 2000 Dollar bezahlt und durch Senator Connes im Namen des Staates Kalifornien überreicht. Die Übergabe erfolgte im Union Leage Club in New York City.

 

 

 

Ehrendegen_01 (Hooker)
Ehrendegen_02 (Hooker)

 

 

 

Pure Goldbeschläge auf der rein silbernen Scheide. Griff mit blauer Emaille und 400 Diamanten besetzt; der Knauf hat die Form eines Cherubims, der auf dem Kopf eine Krone mit einem runden Stück Goldquarz trägt. Auf dem Mundblech der Scheide die Göttin Columbia mit kalifornischen Attributen, zu ihrer rechten US-Wappen und Kalifornischer Bär. Eine der üppigsten und verschwenderischsten Waffenkreationen aus der Zeit des Bürgerkriegs.

 

 

 

 

 

 

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