DEUTSCHE
KONFÖDERIERTE OFFIZIERE
Der
Originalton Wilhelm Kaufmanns
aus dem Jahre 1911
wurde bewusst beibehalten
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Konföderierte-Offiziere von A-Z |
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Oberst eines konföderierten Artillerie-Regiments,
das zum Teil aus Deutschen von Richmond rekrutiert war.
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i c h a r d ,
August
früher hannoverscher Offizier, war in New Orleans Baumwollexporteur
und Konsul von Preußen. Resignierte als solcher und versuchte beim Ausbruch
des Bürgerkrieges die Vereinigung der deutschen Milizkompanien zu einem
deutschen Regiment durchzusetzen. Höheren Orts wünschte man aber keinen
größeren deutschen Verband in der Konföderation, da man den Deutschen
im Süden wegen der Vorgänge in Missouri mißtraute und eine Zeitlang
sogar Bedenken trug, ihnen Waffen zu liefern. Es gelang Reichard, ein
deutsches Bataillon zu gründen, das aus folgenden Kompagnien bestand:
Steuben-Garde, Kapitän Kehrwald; Turner-Garde, Kapitän Baehncke; Reichard-Schützen,
Kapitän Müller; Florance-Garde, Kapitän Brummerstädt.
Dieses
deutsche Bataillon wurde mit vier irischen Kompagnien als das 20. Louisiana-Freiwilligenregiment
errichtet. Reichard wurde Oberst desselben. Er hat sich besonders in
den Schlachten von Shiloh, Murfreesboro, Chickamauga, Atlanta und Nashville
ausgezeichnet. Bei Shiloh waren die Verluste dieses Regiments furchtbar.
Die Reichard-Schützen schmolzen von 72 Mann auf 33 Mann zusammen, und
auch die anderen Kompagnien litten so schwer, daß das 20. Louisiana-
mit dem 13. Louisiana-Regiment verschmolzen werden mußte. Nach dem Kriege
ging Reichard nach Ägypten, übernahm eine Baumwollplantage, und lebte
später in Dresden.
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Batteriechef in der texanischen Artillerie
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