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Quellennachweis der Texte und
Abbildungen:
HAMPTON ROADS / 8. – 9. März 1862
Seite 3
Beschreibung der beteiligten Schiffe
USS
CONGRESS
Die Segelfregatte
wurde von 1839 – 1841 von der Portsmouth Marinewerft in Kittery,
Maine, gebaut und 1842 in Dienst gestellt. Die erste Fahrt führte
ins Mittelmeer, Von 1850 – 1853 war die CONGRESS als Flaggschiff im Brasilien-Geschwader eingesetzt, diente dann von 1855 – 1857 im Mittelmeer als Flaggschiff und übernahm 1859 diese Rolle wieder im Brasilien-Geschwader. Nach Ausbruch des Bürgerkrieges kehrte sie in die amerikanischen Gewässer zurück und wurde im September 1861 dem Blockadegeschwader Nordatlantik zugeteilt. Während sie vor Newport News, Virginia, vor Anker lag, wurde sie von der CSS VIRGINIA am 8. März 1862 angegriffen und flog nach einem Treffer in die Munitionskammer in die Luft.
USS
CUMBERLAND
Die große Segelkorvette (auch als Segelfregatte bezeichnet) wurde von 1825 – 1842 von der Marinewerft in Kittery, Maine, gebaut und 1843 in Dienst gestellt. Sie diente die nächsten Jahre im Mittelmeer und war dann von 1846 – 1848 im Amerikanisch-Mexikanischen Krieg dem Heimat-Geschwader zugeteilt. Danach war die CUMBERLAND von 1849 – 1851 und von 1852 – 1855 wieder im Mittelmeer eingesetzt. Um ihre Kampfkraft zu erhöhen, erhielt sie 1855 eine Batterie schwerere Geschütze und diente von 1857 – 1859 als Flaggschiff des Afrika-Geschwaders, danach als Flaggschiff des Heimat-Geschwaders. Als der Bürgerkrieg ausbrach, befand sie sich in der Marinewerft von Norfolk und wurde bei dessen Zerstörung aus dem Hafen geschleppt. Sie war dann als Blockadeschiff im Atlantikeingesetzt und nahm unter anderen an der Einnahme der Forts Hatteras und Clarke Ende August 1861 teil. Während sie vor Newport News, Virginia, vor Anker lag, wurde sie von der CSS VIRGINIA am 8. März 1862 gerammt und sank.
USS
MINNESOTA
Die Dampffregatte lief 1855 in der Washington Marinewerft von Stapel und wurde 18 Monate später in Dienst gestellt. Sie diente im Ostindien-Geschwader und wurde 1859 außer Dienst gestellt. Am 2. Mai 1861 wurde sie reaktiviert und als Flaggschiff des Blockadegeschwaders Nordatlantik eingesetzt. Während des Seegefechts von Hampton Roads am 8. März lief sie auf Grund und wurde schwer beschädigt. Einem Schlepper gelang es, sie wieder flottzumachen. Sie wurde instandgesetzt und nahm weiter am Krieg teil, bis sie im Februar 1865 außer Dienst gestellt wurde.
USS
ROANOKE
Die Dampffregatte wurde von der Norfolk Marinewerft in Portsmouth gebaut und 1857 in Dienst gestellt. Sie wurde im Heimat-Geschwader an der Ostküste und in der Karibik eingesetzt. Ab 1858 war sie das Flaggschiff des Heimat-Geschwaders und diente hauptsächlich in den westindischen Gewässern und vor der Küste Zentralamerikas. 1860 außer Dienst gestellt, wurde sie nach dem Ausbruch des Bürgerkrieges im Juni 1861 reaktiviert und als Blockadeschiff im Atlantik eingesetzt. Im März 1862 lag sie am nördlichen Ufer der Hampton Roads vor Anker, als am 8. März die CSS VIRGINIA das Geschwader angriff. Wegen ihres großen Tiefgangs konnte sie aber hier nicht eingesetzt werden und wurde Ende März nach New York verlegt, wo sie außer Dienst gestellt wurde. Da sie ähnlich konstruiert war wie die ehemalige MARRIMACK, begann man 1862 mit dem Umbau zu einem dreitürmigen Panzerschiff, das 1863 wieder als Blockadeschiff in den Hampton Roads eingesetzt wurde.
USS
ST. LAWRENCE
Die große Segelkorvette
(auch als Segelfregatte bezeichnet) wurde 1826 von der Norfolk Marinewerft
auf Kiel gelegt, aber wegen Geldmangels erst 1848 fertiggestellt. Als Unterstützung
für die neue deutsche Bundesflotte nahm sie vier preußische
Marineangehörige an Bord, um sie zu Fähnrichen zur See auszubilden.
In den Hampton Roads ankernd, wollte sie am 8. März in die Kämpfe eingreifen, lief aber auf Grund und wurde beschädigt. Wieder freigeschleppt zog sie sich auf einen Ankerplatz bei Ft. Monroe zurück. Nach diesem Einsatz
gehörte die ST. LAWRENCE zum Blockadegeschwader Östlicher
Golf und zum Blockadegeschwader Nordatlantik.
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