Originalpatronen
und Geschosse aus dem Bürgerkrieg
Oben:
eine Patrone Kaliber .58, daneben zwei .69er Ladungen
Unten: ein Karabinergeschoß Kaliber .54, zwei .58er und
ein .69-Minié-Burton.
Die Papierpatronen waren natürlich anfällig für Feuchtigkeit
und brachen mitunter in der Patronentasche auseinander, wenn sie zu
lose lagen.

Das Minié-Burton-Geschoß Kaliber .58 war ungleich durchschlagskräftiger
als eine Rundkugel.
Daß mehrere Männer hintereinander von dem gleichen mini-ball
verletzt werden konnten, zeigt diese Darstellung des U.S. National Park
Service:
Aus 100 m Entfernung abgefeuert, hat ein .58er Geschoß acht Ein-Zoll-Bretter
durchschlagen.

Die Maynard-Zündbänder der Modellreihe 1855 enthielten
fünfzig Zündsätze für die Muskete und fünfundzwanzig
für die Pistole.
Fehlerhafte Produktion führte zur Reihenexplosion im Magazin, Nässe
beeinflußte die Zuverlässigkeit der Zünder.

Zweitausend Musketen der Modelle 1835 und 1840 wurden mit diesem
von D. S. Nippes, Philadelphia,
geschaffenen Maynardschloß nachträglich modernisiert.

Die fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts waren eine Periode des technologischen
Umbruchs.
Die industrielle Revolution war auf ihrem Höhepunkt, Dampfmaschinen
bewegten Schiffe und Eisenbahnen und lieferten den Antrieb für neue
Produktionsweisen.
Bei der Entwicklung neuer Technologien leisteten die amerikanischen
Geschäftsleute in den Ballungszentren der Neuenglandstaaten Pionierarbeit.
Auch die Waffenindustrie erlebte einen neuen Aufschwung.
Zwei einschneidende Neuerungen veränderten weltweit die Feuerkraft der
Infanterie:
In
den vierziger Jahren wechselten die meisten europäischen Staaten vom
Feuersteinschloß zum Perkussionszündungssystem über. Statt der umständlichen
Beschickung der Pfanne brauchte der Schütze von nun an nurmehr ein Zündhütchen
auf den Zündpiston setzen. Das neue System, von dem schottischen Pfarrer
Forsyth um 1807 erfunden, war einfacher, schneller und zuverlässiger.
Die Zündhütchen mit ihrer Füllung von Knallquecksilber waren billiger
als Feuersteine, platzsparend und wetterunabhängig.
Trotzdem
hatte es Jahrzehnte gebraucht, bis der hartnäckige Widerstand und die
Vorurteile der konservativen Militärs überwunden waren und der neue
Zündmechanismus zur Einführung kam. Der zweite Durchbruch bestand in
der Einführung gezogener Gewehre für alle Truppen. Büchsen (engl. »rifle«
vom altdt. »riffeln«)
wurden bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nur an wenige Elitetruppen
oder einzelne Scharfschützen ausgegeben. Der Durchschnittssoldat war
mit dem komplizierten Ladevorgang der Pflasterkugel, die in die Züge
des Laufes gehämmert wurde, mehr als überfordert. Außerdem verhinderte
das zeitraubende Nachladen
die von den Generälen geforderte Salvenfolge des Pelotons: Ein preußisches
oder englisches Bataillon brachte es auf bis zu drei Salven pro Minute
aus seinen glattläufigen Musketen, d. h., die rund 500 Musketen der
Einheit konnten ein Feuervolumen von 1200 bis 1500 Schuß vor ihrer Front
entfalten!
U.S. RIFLE MUSKET MODEL 1855

Die
ersten Minié-Waffen waren noch so großkalibrig wie ihre Vorgänger,
die glattläufigen Musketen;
die meisten Staaten erkannten aber sehr bald, daß sie bessere Schußleistungen,
größere Weiten und logistische Vorteile hatten, wenn sie ihre .69 und
.75-Kaliber auf .54
bis .58 reduzierten. Die zahlenmäßig sehr kleine U.S. Armee nahm gegen
1840 die europäischen Beispiele auf: Mit dem Modell 1833 Hall-Hinterlader
war der erste Perkussionskarabiner eingeführt worden, während gleichzeitig
noch Steinschloßgewehre angekauft und als neue Modelle 1840 eingeführt
wurden! Aber mit dem Modell 1841, der »Mississippi Rifle«
der Harpers Ferry Armory, wurde der endgültige Schritt zum neuen Zündsystem
vollzogen. Gleichzeitig
wurde die amerikanische Tradition des gezogenen Gewehres fortgesetzt,
die mit den Büchsenschützen begonnen hatte. Neben der glatten Muskete
wurde mit der U.S. Rifle M 1841 eine Büchse entwickelt,
die ein genaueres Schießen mit der gepflasterten Rundkugel aus einem
gezogenen Lauf ermöglichte.
Die ersten Versuche mit neuen Geschoßformen begannen in der U.S. Armee
1842,
jedoch verhinderte der Konflikt mit Mexiko um das Grenzgebiet von Texas
eine Neuorientierung. Lediglich die in Staats- und Milizarsenalen befindlichen
Steinschloßgewehre wurden zwischen den Jahren 1842 und 1848 überprüft
und nach vier Tauglichkeitsstufen kategorisiert. Nach 1812 hergestellte
Musketen wurden für eine Aptierung auf Perkussion in Betracht gezogen,
ein Siebentel der 700 000 Waffen aber wurde ausgemustert und auf dem
zivilen Markt verkauft. Zur gleichen Zeit lief die Produktion der
U.S. Muskete Modell 1842 an, einer glattläufigen Perkussionswaffe, die
in den Regierungswerken von Harpers Ferry und Springfield Armory nach
neuesten Methoden maschinell produziert wurde.
U.S.
RIFLE MODEL 1855
Die
Fertigung erreichte eine solche Gleichmäßigkeit, daß die Waffenteile
untereinander austauschbar waren.
In der maschinellen Waffenfertigung waren die USA derart führend, daß
die Maschinen für die neue britische Standardwaffe, das Pattern 1853
Enfield-Gewehr, in den USA entworfen und angefertigt und von Chefkonstrukteur
James H. Burton, Harpers Ferry Armory, in ihrer Installation überwacht
wurden. Der West Point-Absolvent
Jefferson Davis, der nach dem mexikanischen Krieg in die Politik zurückgekehrt
war, wurde1853 zum Kriegsminister berufen und widmete seine Aufmerksamkeit
der Einführung einer neuen Waffengeneration. Unter seiner Aufsicht wurden
die Versuche mit den Minié-Geschossen vorangetrieben. 1855 erfolgte
die Annahme eines von Burton vervollkommneten Projektiles dieser Art,
das nun zur neuen Standardmunition der U.S. Streitkräfte werden sollte.
Gleichzeitig wurde eine neue Modellserie in Auftrag gegeben, die sich
durch Gleichförmigkeit der unterschiedlichen Waffentypen (Kavalleriepistole,
Infanteriegewehr und Jägerbüchse) und ein neues Zündersystem auszeichnete.
Minister Davis war von dem Zünderband fasziniert, daß der Zahnarzt Dr.
Edward Maynard aus Washington, D. C., 1845 patentieren ließ. In einem
versiegelten Papierband befand sich in Abständen das Knallquecksilbergemisch
in kleinen Mengen. Beim Spannen des Hahnes führte ein Zubringer ein
neues Stück des Bandes vor das Piston, so daß der Ladevorgang des Zündhütchen-Aufsetzens
entfiel. Im Feldgebrauch bewährte sich die anfänglich so praktisch erscheinende
Erfindung des Dr. Maynard nicht.
Feuchtigkeit
beeinflußte die »wasserfesten« Bänder, Zündversager oder
das plötzliche Abbrennen des ganzen Zünderbandes machten die Waffen
bei der Truppe unbeliebt. Das neue Gewehr erhielt die offizielle Bezeichnung
»Rifle Musket« wurde aber im zeitgenössischen Sprachgebrauch
durchaus weiter Muskete genannt.
In der Form unterschied es sich kaum von den europäischen Vorbildern.
Waffenfabrik Harpers
Ferry, Kal. 58, L. 1240 mm.
Der Perkussionvorderlader Modell 1855 war die erste amerikanische Militärwaffe,
die Minie-Geschosse Kaliber 58 verwendete.
Auf der Schloßplatte hatte sie ein von Dr. Maynard patentiertes
Magazin, das einen Streifen mit Perkussionszündkapseln enthielt,
die durch die Bewegung des Hahns automatisch vorwärts geschoben
werden. Diese Vorrichtung zur Beschleunigung des Ladens bewährte
sich wenig und beim folgenden amerikanischen Militärgewehr
Modell 1861 ging man von ihr ab. Das Datum 1857 auf der Schloßplatte
ist das Herstellungsjahr der Waffe.
Die
Abbildungen zeigen die Waffe mit geschlossenem (rechts) und mit offenem
(links) Deckel des Maynardmagazins.


Ihre
Leistung übertraf bei weitem alles, was man an Treffergenauigkeit von
den gepflasterten Rundkugeln her kannte: Die Minié-Burton-Geschosse
für das M 1855-Gewehr wogen 500 grain (32,4 g) und wurden von einer
Schwarzpulverladung von 60 grain (3,88 g) zu einer Mündungsgeschwindigkeit
von 290-295 m/s getrieben.
Der 40 Zoll lange Lauf der M 1855 Rifle-Musket erbrachte einen Streukreis
von ca. 25 cm auf einhundert Meter, d. h., jeder Schuß, auf die Brust
eines Mannes gezielt,
würde in diesem Bereich einschlagen! Fünf von fünfzehn Schüssen trafen
im Durchschnitt eine Armee-Zielscheibe von 6 x 6 Fuß auf 400 inch. Mit
etwas Übung konnte ein Schütze ein massiertes Ziel, etwas eine Kompanie
in Kolonnenformation, auf 1000 Meter Entfernung treffen.
Im Vergleich dazu war die Pflasterbüchse M 1841, die auf 100 inch durchaus
einen gleichwertigen Trefferkreis aufwies, auf Entfernungen über 200
Meter kaum noch einzusetzen. In seiner Einfachheit war das Minié-Gewehr
kaum zu übertreffen, es war genauso leicht zu laden wie die bisherigen
glattläufigen Musketen.
Der Schütze biß lediglich die Papierpatrone auf, schüttete das Pulver
in den Lauf, setzte das Geschoß mit dem Hohlboden nach unten in die
Mündung und rammte es
mit dem Ladestock ein. Mit einer solchen Muskete konnten selbst völlige
Greenhorns in kürzester Zeit zu brauchbaren Soldaten ausgebildet werden,
die in der Lage waren,
in der Minute bis zu drei Schuß treffsicher abzugeben. Das zeitraubende
Laden mit dem Pflaster entfiel, die Schußergebnisse waren gleichmäßiger,
die Geschoßform war ballistisch günstiger als die der Rundkugel.
GREENE'S
1857 PATENT BREECH-LOADING RIFLE
Der
mit der Rifle-Musket ausgerüstete Infanterist war das kriegsentscheidende
Element des 19. Jahrhunderts. Der Artillerie und Kavallerie kamen in
den meisten Schlachten nur flankierende Rollen zu. Die ungeheuren Verluste
des Bürgerkrieges wurden nicht durch Maschinenwaffen, Schrapnellfeuer
oder Kampfgase verursacht,
sondern durch das simple, gezogene Vorderladergewehr, das die Hauptbewaffnung
beider Seiten darstellte. Die Verluste in der Schlacht von Antietam
(Sharpsburg) überstiegen bei weitem die Verlustraten irgendeines anderen
Kriegstages in der gesamten amerikanischen Geschichte - 26’134
Tote, Verwundete und Vermißte.
Die drei Tage von Gettysburg wiesen eine Gesamtverlustliste von über
51’000 auf.
Grants konzentrischer Vormarsch auf Richmond im Mai und Juni 1864 erbrachte
für die Nordstaaten über 61’000 Tote und Verwundete, aber nicht
die erhoffte Eroberung der konföderierten Hauptstadt. Nach zeitgenössischen
Untersuchungen wurde der Anteil der Verletzten und Toten durch Artilleriefeuer
auf maximal 20 Prozent,
in vielen Fällen auf nur 5 Prozent geschätzt - und das, obwohl die Kanonen
in allen größeren Treffen von Anfang bis Ende tatkräftig beteiligt waren.
Die
Schloßpartie einer in Springfield hergestellten M 1861;
deutlich zu erkennen ist das Klappenvisier mit seinen Entfernungen für100,
300 und 500 Yards.
Das Minié-Gewehr war zum Zeitpunkt des Kriegsausbruchs eine relativ
neue Waffe, deren fürchterliches Potential noch nicht völlig erkannt
war. Das taktische Denken der Offiziere und Heerführer bewegte sich
in den Kategorien der napoleonischen Kriegsführung mit ihrer ungenauen
Feuerwirkung aus glattläufigen Steinschloßflinten.
Die Einführung der gezogenen Perkussionsmuskete vom Kaliber .58 lag
erst sechs Jahre zurück. Die kleine Berufsarmee der Vereinigten Staaten,
verteilt auf die Garnisonen und Forts im Westen, hatte weder Gelegenheit
noch Veranlassung, die Wirkung des massierten Infanteriefeuers aus den
neuen Waffen zu testen.
Die Staatsmilizen und Garden waren noch viel weniger in der Lage, Erfahrungen
mit dem neuen Gewehr in taktische Veränderungen umzusetzen.
Sie ergingen sich in Paradedrill und erfreuten sich bei Schießwettbewerben
an der Treffergenauigkeit. Zumeist aber waren sie mit älteren Modellen
ausgerüstet.
Die Schloßplatte einer 1864 bei Colt hergestellten Rifle Musket
des Spezialmodells 1861.
Die Hahnform erinnert an die der Enfield-Musketen jener Zeit.
Das
herkömmliche Beschaffungssystem der USA, das auf den Regierungsfabriken
von Harpers Ferry und Springfield basierte, reichte dazu nicht aus,
zumal die Anlagen von Harpers Ferry bereits in den Anfangstagen vernichtet
wurden. Es war die Stunde der Geschäftsleute, der privaten Waffenfabriken
und Unternehmer, der Spekulanten und Kriegsgewinnler. Bei Kriegsausbruch
war die Bewaffnung von Nord und Süd ein heilloses Durcheinander, das
von antiquierten Steinschloßgewehren bis zu den modernsten Hinterladern
reichte. Dieser Wirrwarr, der Ausbildung und Nachschub über Gebühr erschwerte,
löste sich auch nicht in den folgenden Jahren auf.
Zu
der Vielzahl einheimischer Gewehrmodelle kamen nun noch die verschiedensten
ausländischen Infanteriewaffen hinzu, die in panikartigen Einkäufen
aus Europa importiert wurden. Die Nachfrage war kaum zu decken. Neue
Regimenter wurden laufend aufgestellt und verlangte, von der Zentralregierung
oder dem Staat Gewehre und Ausrüstung zu erhalten. Jede Schlacht und
jedes Gefecht aber führte zum Verlust von Waffenmengen, die ersetzt
werden mußten.
U.S.
RIFLE MODEL 1863 (Remington's Zouave Rifle)
Das
Resultat war eine schwer übersichtliche Typenvielfalt, die den amerikanischen
Bürgerkrieg für den Sammler so interessant macht. Zahlreiche ausgediente
europäische Waffen erlebten hier eine »zweite Karriere«,
wurden modifiziert oder im Originalzustand an die Truppe ausgegeben.
Neue amerikanische Gewehrmodelle entstanden, Hinterlader und Mehrschüsser
wurden entwickelt, Patente für die skurrilsten technischen Umwege tauchten
auf. Einige Modelle bewährten sich, viele andere konnten keinen bleibenden
Erfolg verzeichnen. Für
die Waffentechnik bedeuteten die vier Jahre des amerikanischen Binnenkonflikts
einen revolutionären Durchbruch.
Die
Erfordernisse des Krieges und die Erfahrungen an der Front warfen die
Bedenken und Vorurteile der Beamten der Beschaffungsbürokratien über
den Haufen.
Die konservativen Vorstellungen der Generäle, die sich gegen Hinterladesysteme
und Metallpatronen verschlossen hielten, wurden im Feld überstimmt -
hier zählte nur noch, was Erfolg brachte.
COLT
M 1855 MILITARY RIFLE

Schloßpartie des M 1855, hier eine Karabinerversion Kaliber
.44 ohne Vorderschaft.
Der seitliche Hammer ging auf einen Entwurf Elisha K. Roots zurück.
Die Waffen sind daher auch als Colt-Root-Modelle bekannt.

SHARPS PERCUSSION BREECH LOADING RIFLE, CAL. .52

»Slug-guns«, schwere Scheibengewehre mit »false-muzzle«
Kugelsetzern und Zielfernrohren wurden am Anfang des Krieges von Scharfschützen
eingesetzt.
Diese Waffe im Museum von Gettysburg gehörte dem Soldaten Edwin
I. Stanclift, 1st Rgt. U.S.S.S. Das Zielfernrohr entstammte der Werkstatt
von C.D. Abbey, Chicago,
und das Gewehr der Büchsenmacherei von Edwin Wesson. Es hat das
Kaliber .45 und ein Gewicht von 22 Pfund.

oben:
GIBBS-KIPPLAUFKARABINER, CAL .52 unten:
HENRY REPEATING CARTRIDGE RIFLE, CAL. .44 RF

Ein Vergleich mit einem Kavallerie-Hinterladerkarabiner - hier das
Gibbs Modell - zeigt, daß die Henry Gewehrdimensionen hatte.
Sie wurde bei einigen Infanterieregimentern auch als Scharfschützenwaffe
benutzt.
Morse-Karabiner Kaliber .50 mit 20-Zoll Lauf. Die ersten Waffen dieses
Metallpatronentyps wurden noch im Kaliber .54 hergestellt.

Einige tausend Exemplare dieser Brunswick Rifle, 2. Modell (1847) wurden
für die Truppen im westlichen Teil der Konföderation importiert.
Die gezogene,
nur 117 cm lange Waffe hat das Kaliber .704. Der Lauf besitzt zwei Züge
und wird mit einer ovalen Kugel oder mit einem Spitzgeschoß geladen,
das zwei Führungsstutzen hat, die beim Laden in die Züge eingepaßt
werden müssen. Als Seitengewehr dient ein zweischneidiges, gerades
Schwertbajonett mit 56 cm langer Klinge. Die Brunswick war nicht erfolgreich,
weil sich Pulverrückstände nach wenigen Schüssen so stark
in den Zügen ablagerten, daß sie nur noch mit großer
Kraftanstrengung geladen werden konnte.

Bei
jeder Auflistung der Bürgerkriegskarabiner steht man vor der Frage,
nach welchen Kriterien soll man die Reihenfolge der verschiedensten
Waffenmodelle zusammenstellen: alphabetische Reihenfolge, Produktionsmengen,
Kalibergröße ? Im vorliegenden Fall wurde nach Bedeutung
verfahren, gemessen an der Zahl der produzierten und zur Anwendung gekommenen
Exemplare. Die Drei Großen dieser Epoche waren ohne Zweifel: SHARPS,
SPENCER und HENRY

1860
Spencer-Gewehr