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* 9. Dezember 1916 in Amsterdam, New York
Von Billy Wilder stammt eine der schönsten Kirk-Douglas-Anekdoten: Als Stanley Kramer
in den Fünfzigern "Flucht in Ketten" besetzte, lehnte
es Robert Mitchum ab, neben einem Schwarzen die Hauptrolle zu spielen.
Das ist natürlich erfunden, aber charakteristisch: Entschlossen, wagemutig, vor nichts zurückschrecken und dabei immer unabhängig: Kein Majorstudio konnte Kirk Douglas als "seinen Star" vereinnahmen. Issur Danielovitch, der Sohn bettelarmer jüdisch-russischer Einwanderer, muss das Geld für Schule und College sehr mühsam verdienen. Später ist er Hausmeister und Ringer, um seine Schauspielausbildung zu verdienen und beim ersten Bühnenauftritt nennt er sich stolz Kirk Douglas. Die harte Jugend und das zähe Bemühen, das zu Überwinden, schlägt sich häufig in den Rollen nieder. Als Alkoholiker-Ehemann
von Barbara Stanwyck debütiert er 1946 in dem Film "Die seltsame
Liebe der Martha Ivers" von Regisseur Lewis Milestone, eine Oscar-Nominierung
bringt ihm Mark Robsons "Zwischen Frauen und Seilen" ein.
Hier spielt er einen Typ, dem man in seiner Karriere häufiger begegnet:
einen Boxer, Kirk Douglas ist
immer wieder der einsame, verbissene Kämpfer gegen das Unrecht,
er ist Odysseus, Wikinger und Doc Holliday, Spartakus und Van Gogh,
2001 ehren ihn die Berliner Filmfestspiele mit dem Ehrenbären für sein Lebenswerk.
»Den
Hals in der Schlinge« (ALONG THE GREAT DIVIDE)
Kirk
Douglas und Richard Boone in » Mit stahlharter Faust« (MAN
WITHOUT A STAR)
Plakat zu »Gunfight
at the OK Corral«
Kirk
Douglas als Doc Holliday; Burt Lancaster als Wyatt Earp
»Der Weg nach Westen« (THE WAY WEST) von Andrew V. McLaglen, 1966
Kirk Douglas in »Posse« von Kirk Douglas, 1975
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