
Diese Chronologie basiert auf
der vom Naval Historical Center 1971 herausgegebenen "Civil War
Naval Chronology, 1861-1865",
sowie Veröffentlichungen, Illustrationen und Dokumentarfotos
des Naval Historical Center, der Bibliothek des Kongresses und des
U. S. Nationalarchivs
DER
KRIEG AUF DEM WASSER
Kurze
Chronik der Einsätze der U. S. Navy und der C. S. Navy 1861 - 1865
Bearbeitet von
E. Liebe, RAG Militärgeschichte, 85077 Manching

Seite
2
1863
01.
Januar
Die Küstenpanzerschiffe CSS BAYOU CITY und NEPTUNE
greifen die Unionsflotte bei Galveston an und zwingen damit den Norden,
sich aus ihrem Stützpunkt
an der texanischen Küste zurückzuziehen.
In dem Gefecht wird die USS HARRIET LANE gekapert und die USS
WESTFIELD vernichtet.
09.
– 11. Januar
Kanonenboote unter Konteradmiral (Rear Admiral) D. D. Porter mit Truppen
an Bord zwingen das Fort Hindman (Arkansas Post) am Fluß Arkansas
zur Kapitulation.
11.
Januar
Die CSS ALABAMA, Kapitän z.S. R. Semmes, greift die USS
HATTERAS, Korvettenkapitän H. C. Blake, an und versenkt
sie bei Galveston, Texas.
Semmes nimmt alle Schiffbrüchigen auf und entkommt den ihm verfolgenden
Unionsschiffen.
Zweikampf
auf hoher See
14.
Januar
In einem gemeinsamen Unternehmen greifen Heer und Marine konföderierte
Positionen in Bayou Teche, Louisiana, an und erzwingen den Rückzug
der Konföderierten,
wobei auch das Kanonenboot CSS COTTON vernichtet wird.
17.
Januar
Die CSS JOSIAH BELL und UNCLE BEN kapern die USS MORNING
LIGHT und VELOCITY und heben dadurch zeitweilig die Blockade
vom Sabine Pass, Texas, auf.
30. Januar
Die USS COMMODORE PERRY und Heereseinheiten zerstören die
konföderierten Nachschublinien nach Richmond durch Einsätze
auf dem Perquimans River,
North Carolina. 31.
Januar
Die CSS PALMETTO STATE und CHICORA greifen die Blockadeflotte
vor Charleston, South Carolina, an. Die USS MERCEDITA und KEYSTONE
STATE
werden dabei schwer beschädigt und streichen die Flaggen.
24.
Februar
Die CSS WILLIAM H. WEBB und QUEEN OF THE WEST greifen
unterhalb von Warrenton, Mississippi, das Rammschiff USS INDIANOLA
und versenken es.
28.
Februar
Die USS MONTAUK, WISSAHICKON, SENECA, und DAWN
beschießen und zerstören den Blockadebrecher RATTLESNAKE
(früher CSS NASHVILLE)
vor den Geschützen des Forts McAllister, Georgia.
Das Fort, das die Zugänge zu Savannah schützte, war durch
Panzerschiffe der Union länger als einen Monat beschossen worden.
11.
März
Schiffe der Yazoo Pass Expedition beginnen im Februar die Stadt Vicksburg
abzuschneiden und greifen Fort Pemberton, Mississippi, an.
Doch der Versuch scheitert und die Truppen müssen sich zurückziehen.
14.
März
Beim Passieren von Fort Hudson oberhalb New Orleans erleidet das Geschwader
von Konteradmiral D. G. Farragut beträchtliche Verluste.
Doch mit der USS HARTFORD und ALBATROSS gelingt es,
an den schweren Batterien von Port Huson vorbeizukommen und so wird
eine wirkungsvolle Blockade
der lebenswichtigen Red River-Nachschublinien erreicht.
31.
März
Konföderierte Truppen beginnen Angriffe auf die Unionstruppen in
Washington, North Carolina, die aber mit Hilfe von Kriegsschiffen der
Union
abgeschlagen werden konnten.
07.
April
Beim ersten Versuch, durch die Verteidigungslinien von Charleston zu
gelangen, um die Stadt einzunehmen, greift das Geschwader von Konteradmiral
S. F. Du Pont
die starken Forts der Konföderierten um den Hafen von Charleston
an. Dabei werden die Panzerschiffe schwer beschädigt, der Angriff
muß abgebrochen werden.
Das Küstenpanzerschiff USS KEOKUK sinkt am nächsten
Tag.
Das Unionsgeschwader
vor dem Fort Sumter
16.
– 17. April
Kanonenboote unter Konteradmiral D. D. Porter, die Transportschiffe
des Heeres eskortieren, kommen unbeschadet an den Batterien von Vicksburg,
Mississippi,
vorbei und bereiten den Angriff auf Grand Gulf vor.
03.
Mai
Konteradmiral Porter's Kanonenboote und Truppen unter (Major General)
U. S. Grant erzwingen die Evakuierung von Grand Gulf.
17.
Juni
Das Rammschiff CSS ATLANTA greift zusammen mit zwei hölzernen
Dampfern im Wassaw Sound (Sund) vor Savannah, Georgia,
die USS WEEHAWKEN und NAHANT an, läuft dabei
auf Grund und muß sich ergeben.
04.
Juli
Nach einer längeren Belagerung und Beschießung durch See-
und Landstreitkräfte der Union muß sich Vicksburg ergeben.
Die Südstaaten sind damit in zwei Teile gespalten.
09.
Juli
Nach ständigen Angriffen durch See- und Landstreitkräfte der
Union muß sich Port Hudson, Louisiana, ergeben. Der ganze Fluß
ist damit unter ihrer Kontrolle.
10.
Juli
Konteradmiral J. A. Dahlgren's Panzerschiffe nehmen mit der Beschießung
von Fort Wagner, Morris Island, die Angriffe auf die Verteidigungsstellungen
von Charleston wieder auf.
13.
Juli
Yazoo City, Mississippi, wird durch ein gemeinsames Unternehmen von
Heer und Marine eingenommen.
01.
August
Konteradmiral D. D. Porter löst Konteradmiral D. G. Farragut, den
Befehlshaber am Unterlauf des Mississippi, ab und hat nun die Kontrolle
über den Mississippi
von New Orleans bis zum Oberlauf.
05.
August
Die USS COMMODORE BARNEY wird im James River oberhalb von Dutch
Gap durch Minen der Konföderierten schwer beschädigt.
29.
August
Nach Tauchversuchen zur Vorbereitung von Angriffen auf die Blockadeflotte
sinkt das konföderierte U-Boot H. L. HUNLEY
unter Kapitänleutnant J. A. Payne im Hafen von Charleston und wird
später wieder gehoben.
06.
September
Nach schweren Beschießungen durch See- und Landstreitkräfte
der Union müssen die konföderierten Truppen Morris Island
im Hafen von Charleston aufgeben
und ziehen sich zurück.
08.
September
Die CSS UNCLE BEN schlagen zusammen mit Küstenbatterien
einen Angriff der Unionstruppen zur Einnahme von Sabine Pass, Texas,
ab.
Die USS CLIFTON und SACHEM werden beschädigt
und müssen sich ergeben.
05.
Oktober
Um das Blockadeschiff USS NEW IRONSIDES zu zerstören,
das vor Charleston liegt, setzt die CSS DAVID, Kapitänleutnant
W. T. Glassell, einen Spierentorpedo ein.
Die NEW IRONSIDES wird zwar nicht versenkt, muß aber
die Blockadeflotte verlassen und eine Werft zur Reparatur anlaufen.
Die CSS DAVID
mit Spierentorpedo
Spierentorpedo
auf einem dampfgetriebenen Stangentorpedoboot
15. Oktober
Das konföderierte U-Boot H. L. HUNLEY sinkt im Hafen von
Charleston zum zweiten Mal. Dabei kommen der Namensgeber und Miteigner
H. L. Hunley und die siebenköpfige Besatzung ums Leben. Das Boot
wird abermals gehoben und mit einer dritten, freiwilligen Crew bemannt.
07.
Dezember
In seinem dritten Jahresbericht meldet Marineminister Welles Präsident
Lincoln, daß die US Navy aus derzeit 588 Schiffen mit insgesamt
4443 Kanonen
und einer Kapazität von 467967 Tonnen besteht. Nach fast drei Jahren
wirkungsvoller Blockade hat die Union bereits über 1.000 Schiffe
(Blockadebrecher)
aufgebracht und teilweise vernichtet.
Der Dampfer CHESAPEAKE, auf dem Weg nach Portland, Maine, wird
vor Cape Cod von Konföderierten gekapert, die sich als Passagiere
eingeschifft hatten.
1864
17.
Februar
Das konföderierte U-Boot H. L. HUNLEY versenkt vor Charleston
mit einem Spierentorpedo das Blockadeschiff USS HOUSATONIC,
versinkt dabei aber ebenfalls,
und die Besatzung ertrinkt. Dies ist der erste erfolgreiche Gefechtseinsatz
eine U-Bootes in der Seekriegsgeschichte.
19.
April
Die CSS ALBEMARLE, Fregattenkapitän J. W. Cooke, versenkt
die USS SOUTHFIELD und zwingt damit das Geschwader der Union
vor Plymouth, North Carolina,
zum Rückzug. Durch die Kontrolle der Seewege in diesem Gebiet,
gelingt den Konföderierten am 20. April die Einnahme dieser Stadt.
19.
Juni
Die USS KEARSARGE, Fregattenkapitän J. A. Winslow, versenkt
die CSS ALABAMA, Kapitän z.S. R. Semmes, vor Cherbourg,
Frankreich.
Damit endet der Einsatz des berühmtesten Handelsstörers der
Südstaaten.
Die USS KEARSARGE
(links) greift die CSS ALABAMA (rechts) an
05.
August
Durch die Blockade der Atlantikhäfen durch die Union steht den
Südstaaten nur noch Mobile, Alabama, als größerer Hafen
zur Verfügung.
Um diesen Hafen auszuschalten, stößt die Flotte von Konteradmiral
D. G. Farragut durch die tödlichen Minenfelder vor der Mobile Bay
(Bucht)
in die Bucht und gewinnt den Kampf mit den Forts Morgan und Gaines sowie
dem kleinen konföderierten Geschwader unter Admiral F. Buchanan.
Damit ist die Stadt Mobile abgeschnitten.
Siehe
dazu auch die Seite „Mobile Bay“ unter Schlachten
Die Unionsflotte
bekämpft das Fort Morgan an der Einfahrt in die Mobile Bay
Farraguts
Schiffe im Kampf mit der CSS TENNESSEE,
die am 5. August 1864 die Flagge strich.
07. Oktober
Die USS WACHUSETT, Kapitänleutnant N. Collins, bringen
die CSS FLORIDA, Kapitänleutnant (Lieutenant) C. M. Morris,
bei Bahia, Brasilien auf.
Damit ist ein gefürchtetes Kaperschiff der Konföderierten
außer Gefecht gesetzt.
27.
Oktober
Kapitänleutnant W. B. Cushing versenkt mit einem Spierentorpedo
das Rammschiff CSS ALBEMARLE im Roanoke Fluß und verschafft
damit dem Norden wieder die Kontrolle der Gewässer um Plymouth,
North Carolina. Cushing kann sich schwimmend und mit einem Ruderboot
zur Flottille der Union retten.
28.Oktober
- 19. November
Der 585 Tonnen große Hilfskreuzer CSS CHICKAMAUGA unter
Lieutenant J. Wilkinson vernichtete auf dieser einen Operation vier
Schiffe und brachte eine Prise auf.
CSS CHICKAMAUGA
04.
November
Konföderierten Kaperschiffen gelingt es, die kleinen Kanonenboote
USS KEY WEST, TAWAH, und ELFIN vor Johnsonville
auf dem Tennessee River aufzubringen.
05.
Dezember
In seinem vierten Jahresbericht meldet Marineminister Welles Präsident
Lincoln, daß die US Navy aus derzeit 671 Schiffen mit insgesamt
4600 Kanonen besteht.
Bis Dezember konnten insgesamt 1.400 Blockadebrecher aufgebracht werden.Die
Südstaaten führen aber während des ganzen Krieges einen
erfolgreichen Kreuzerkrieg.
Die insgesamt aufgebrachten 260 Handelsschiffe mit rund 1.100.000 BRT
sind jedoch nur ein Bruchteil des Seetransportes der Nordstaaten.
Erfolgreichstes Kaperschiff ist die CSS ALABAMA. In 20 Monaten
Kaperkrieg bringt sie bis zu ihrer Vernichtung 71 Schiffe der Union
auf. Weitere erfolgreiche
Handelskreuzer sind die CSS SHENANDOAH (36 Prisen), die CSS
FLORIDA (37 Prisen) und die CSS TALLAHASSEE (29 Prisen).
13.
Dezember
Konteradmiral D. G. Farragut trifft zur Erholung nach seinem anstrengenden
Dienst im Golf von Mexiko in New York ein und wird hier als Held gefeiert.
Zehn Tage später wird er zum neugeschaffenen Dienstgrad Vizeadmiral
(Vice Admiral) befördert.
21.
Dezember
Damit sie nicht in die Hände der anrückenden Truppen von General
W. T. Sherman fallen, befiehlt Flaggoffizier W. W. Hunter die Zerstörung
der letzten Einheiten
des konföderierten Savannah-Geschwaders.
24.
– 25. Dezember
Ein amphibischer Angriff unter Konteradmiral Porter und Generalmajor
(Major General) B. F. Butler zur Einnahme des konföderierten Forts
Fisher,
bei Wilmington, North Carolina; scheitert.
1865
13. –
15. Januar
Ein erneuter amphibischer Angriff auf Fort Fisher gelingt. Das Fort
wird eingenommen und damit ist Wilmington abgeschnitten.
Dies war der letzte Hafen über dem Nachschub aus Europa zu General
Lee’s Truppen in Richmond, Virginia, gelangen konnte.
Fort Fisher
unter heftigem Beschuß der Unionsflotte
Die Grafik zeigt die Aufstellung der Unionsflotte und die Feuerbereiche
der Schiffsgeschütze.
Die Halbkreise geben die Entfernung an: ½,
¾, 1, 1¼ Meile.
23. – 24. Januar
Eine konföderierte Flotte unter Flaggoffizier John K. Mitchell
versuchte am James River einen Durchbruch nach City Point, Virginia,
um hier das Hauptquartier von General Grant anzugreifen. Dieses kühne
Unternehmen scheiterte aber daran,
daß das schwerste der Panzerschiffe im Fluß auf Grund lief.
17.
– 18. Februar
Von den Truppen des Generals William T. Sherman und einem amphibischen
Angriff bedroht,
der von der Marine unterstützt wurde, muß Charleston, South
Carolina, evakuiert werden.
18.
Februar
Die CSS SHENANDOAH, Kapitänleutnant James I. Waddell,
läuft in Melbourne, Australien, aus,
um dem Kaperkrieg im Pazifik wieder aufzunehmen.
22.
Februar
Als die Schiffe des Konteradmirals Porter den Cape Fear River hinaufdampfen
und sich General Terry’s Truppen nähern,
muß Wilmington, North Carolina, evakuiert werden.
28. März
Anläßlich einer Konferenz mit Präsident Lincoln treffen
sich die Generale Grant, Sherman und Konteradmiral Porter an Bord des
Dampfers RIVER QUEEN in City Point, Virginia. Dabei wird das
weitere Vorgehen im Krieg und die Behandlung des Südens nach Beendigung
des Konflikts besprochen.
02.
– 04. April
Der Marineminister der Konföderierten, Stephen R. Mallory, befiehlt
die Selbstvernichtung des James River-Geschwaders und weist die Offiziere
und Mannschaften an,
sich General Lee’s Truppen anzuschließen, die gerade Richmond
evakuieren und sich westlich nach Danville zurückziehen.
03.
April
Unter dem Kommando von Kapitänleutnant William H. Parker eskortieren
die Fähnriche der konföderierten Marineakademie das Staatsarchiv
und die Geldreserven des Südens von Richmond nach Danville und
weiter südwärts.
27.
April
Der Mississippi-Raddampfer SULTANA legt auf seiner Fahrt von
New Orleans nach St. Louis am 23. April in Vicksburg an. Da drängen
sich etwa 2.300 ehemalige kriegsgefangene Soldaten der Nordstaaten,
die sich auf eine Fahrt in ihre Heimat freuen, auf das Schiff, das nur
für 376 Passagiere zugelassen ist.
Trotzdem legt der völlig überladene Dampfer ab und erreicht
am 26. April Memphis, Tennessee. Hier bunkert er Kohle und dampft dann
in Richtung Cairo weiter.
Kurz nach Mitternacht, nur einige Meilen oberhalb von Memphis explodieren
die Dampfkessel und reißen das Schiff auseinander.
Die Passagiere, die der Explosion entkommen sind, stürzen in den
eiskalten Mississippi. Wer nicht schwimmen kann ist verloren, andere
sterben an ihren schweren Verbrennungen und Verletzungen in den umliegenden
Krankenhäusern.
Die genaue Zahl wird nie ermittelt, aber man schätzt, daß
bei diesem Unglück etwa 1.700 Personen ums Leben kamen.
Die SULTANA
in Memphis.
Die Menschenmassen auf den einzelnen Decks sind zu erkennen.

23.
– 24. April
Die CSS WEBB, Kapitänleutnant Read, versucht verzweifelt
vom Red River in den Mississippi vorzustoßen, um auf die offene
See zu gelangen.
Unterhalb von New Orleans wird sie gestellt, läuft auf Grund und
wird von der eigenen Besatzung in Brand gesetzt, um der Kaperung zu
entgehen.
02.
Juni
Im Namen der Konföderation werden an Bord der USS FORT JACKSON
von Generalmajor E. Kirby Smith die Kapitulationsbedingungen von Galveston
unterzeichnet.
28.
Juni
Dies ist der erfolgreichste Tag des Handelsstörers CSS SHENANDOAH
unter Kapitänleutnant Waddell. Nach 13 Monaten Fahrt, bei der 58.000
Meilen (ca. 107.000 km) zurückgelegt wurden, gelingt in den Meerengen
der Beringstraße die Kaperung von 11 Walfängern der Union.
Damit hat Waddell insgesamt 25 Walfangschiffe der
New Bradford Walfangflotte gekapert, von denen er21 in Brand setzt.
Die CSS SHENANDOAH
bei der Kaperung von Walfängern
02.
August
Kapitänleutnant Waddell, CSS SHENANDOAH, erfährt
von der englischen Bark BARRACOUTA, daß der Krieg zu
Ende sei und entschließt sich,
von den Aleuten nonstop über das Kap Horn nachLiverpool in England
zu flüchten,
denn er befürchtet mit seiner Mannschaft in den Staaten wegen Piraterie
verurteilt zu werden.
06.
November
Die CSS SHENANDOAH, Kapitänleutnant Waddell, erreicht
nach 123 Tagen Liverpool und streicht die letzte offizielle Flagge der
Konföderierten. Er übergibt das Schiff den Briten, die es
ihrerseits umgehend an die amerikanischen Behörden übergeben.
Während des
Bürgerkriegs sind 2112 Offiziere und Mannschaften der U. S. Navy
gefallen und 1710 verwundet worden.
Das U. S. Marine Corps beklagte 148 Gefallene und 131 Verwundete.
Über die Verluste der C. S. Navy gibt es keine amtliche Statistik,
da die Akten bei Kriegsende absichtlich vernichtet wurden.
Die wichtigsten
Einsätze der U.S. Navy
im Bürgerkrieg

1 |
|
Seegefecht
von Hampton Roads vom 08. – 09.03.1862 |
2 |
|
Einnahme von Elizabeth
City am 10.02.1862 |
3 |
|
Einnahme von Roanoke
Island am 08.02.1862 |
4 |
|
Einnahme der Forts
Hatteras and Clark am 29.08.1861 |
5 |
|
Einnahme von New
Bern(e) am 14.03.1862 |
6 |
|
Einnahme von Fort
Macon am 26.04.1862 |
7 |
|
Blockade von Wilmington
am 15.01.1865 |
8 |
|
Einnahme von Fort
Fisher am 15.01.1865 |
9 |
|
Beginn der Offensive
gegen Charleston am 06.04.1863 Blockade ab Februar 1864, |
|
|
Evakuierung der
Stadt vom 17. – 18.02.1865 |
10 |
|
Einnahme von Port
Royal am 07.11.1861 |
11 |
|
Einnahme von Fort
Pulaski am 11.04.1862 |
12 |
|
Einnahme von Brunswick
am 09.03.1862 |
13 |
|
Einnahme von Fernandina
am 09.04.1862 |
14 |
|
Einnahme von St.
Augustine am 11.03.1862 |

| |
|
|
15 |
|
Wiedereinnahme
von Pensacola am 10.05.1862 |
16 |
|
Seeschlacht von
Mobile Bay vom 05.08. – 23.08.1864 |
17 |
|
Landungsunternehmen
von Pass Christian am 04.04.1862 |
18 |
|
Einnahme von Ship
Island am 17.09.1861 |
19 |
|
Bekämpfung
des Forts St. Philip am 24.04.1862 |
20 |
|
Seegefecht von
Head of Passes am 12.10.1861 |
21 |
|
Bekämpfung
des Forts Jackson am 24.04.1862 |
22 |
|
Einnahme von Galveston
am 05.10.1862 |
23 |
|
Einnahme von New
Orleans am 25.04.1862 |
24 |
|
Baton Rouge wird
am 05.08.1862 |
| |
gegen einen Angriff
der Konföderierten verteidigt |
25 |
|
Kapitulation von
Vicksburg am 04.07.1863 |
26 |
|
Einnahme von Memphis
am 06.06.1862 |
27 |
|
Einnahme von Island
No. 10 bei New Madrid am 07.04.1862 |
28 |
|
Einnahme von Fort
Henry am 06.02.1862 |
29 |
|
Einnahme von Fort
Donelson am 16.02.1862 |
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