Zehnschüssige
Repetierpistole im Kaliber .38 (Patrone Kaliber .41). Diese Waffe
war eine weitere Pistole aus der Baureihe der Volcanic-Waffen von
Smith und Wesson. Der Name dieser Waffen stammt wahrscheinlich aus
einem Artikel der amerikanischen Zeitschrift «Scientific American»,
in dem man die Feuergeschwindigkeit der Pistole mit dem Ausbruch eines
Vulkans verglich.

Sechsschüssige
Repetierpistole im Kaliber .30 (Patrone Kaliber .31) mit der Seriennummer
44.
Es ist eine frühe Arbeit von Smith und Wesson, aus der dann das
Volcanic-System entstand.
Der erste Smith
& Wesson Revolver Nr. 1 im Kaliber .22 mit Randfeuer kommt 1857
auf den Markt. Er funktioniert nach dem Single-Action-Prinzip und
verfügt über eine siebenschüssige Trommel, die sich
über ein oben am Gestell befestigtes Scharnier kippen läßt,
um den Ladevorgang zu erleichtern und die leeren Patronenhülsen
mit Hilfe des unter dem Lauf angeordneten Ausziehstifts zu entfernen.
Das Ganze wird unten am Gestell mit einem Bolzen fixiert. Während
des Bürgerkriegs werden von dieser Waffe mehrere tausend Exemplare
hergestellt. Sie ist sehr leicht und handlich und damit gut zu verstecken.
Doch sie hat nur eine sehr geringe Feuerkraft.
So berichtet Sheriff Bat Masterson, wie ein gewisser Barney S. Straw
1881 in einem Saloon in Dodge City von einem Betrunkenen angegriffen
wird.
Straw feuert insgesamt sieben Schüsse aus seinem kleinen Kaliber
.22 auf den Bauch des Angreifers ab, doch dieser würgt ihn unbeirrt
weiter.
Nachdem Straw schließlich tot zu Boden sinkt, leert der Mörder
ein letztes Glas, schwingt sich auf sein Pferd und reitet noch etwa
dreißig Meilen weit,
bevor er zusammenbricht und an den Folgen seiner inneren Verletzungen
stirbt.

Smith &
Wesson Nr. 1, erste Ausgabe, von 1857 bis 1860 in Springfield (Massachusetts)
hergestellt. Gesamtstückzahl: 11671. Single Action. Kaliber:
.22 (Randfeuer. Siebenschüssige Trommel.
Eckiger Griff. Achteckiger 3 3/16-Zoll-Lauf mit Laufschiene. Runde
Seitenplatte.

Die ersten bei Smith & Wesson hergestellten Revolver des Modells
1
hatten unten am Rahmen den sogenannten »Bajonettverschluss«.

Smith & Wesson Nr. 1, zweite Ausgabe, von 1860 bis 1868 in
Springfield (Massachusetts) hergestellt. Gesamtstückzahl: 117000.
Single Action. Kaliber: .22 (Randfeuer). Runde, siebenschüssige
Trommel.
Nach oben kippbarer Lauf. Eckiger Griff. Rahmen plattiert, Lauf und
Trommel brüniert.
Achteckiger 3 3/16-Zoll-Lauf mit Laufschiene. Der Rahmenform angepaßte
Seitenplatte.

Smith & Wesson Nr. 1, dritte Ausgabe, von 1868 bis 1881 in Springfield
(Massachusetts) hergestellt.
Gesamtstückzahl: 131000. Single Action. Kaliber..22 (Randfeuer).
Geflutete, siebenschüssige Trommel. Abgerundete Grifform.
Nach dem Erfolg
der kleinen Nr. 1 Revolver bemühte sich die Firma Smith &
Wesson, ein leistungsstärkeres Modell zu entwickeln, das für
das Militär von Interesse sein könnte. Man einigt sich auf
das Kaliber .32 Randfeuer. Die im Auftrag der Firma gefertigten Patronen
tragen ebenso wie die Waffe die Bezeichnung Nr. 2.
Der neue Revolver hat die gleiche Form wie sein Vorgänger, ist
aber wesentlich massiver. Die Waffe kommt mit dem Beginn des Sezessionskriegs
heraus.
Mehrere berühmte Persönlichkeiten haben diesen Smith &
Wesson Nr. 2 getragen, so auch Jesse James und General Custer.

Originalpatronenschachtel,
Kaliber .32 Randfeuer

Revolver
Smith & Wesson No. 1 1/2, Kal: 32 RF, L: 197 mm
In den sechziger
Jahren des 19. Jahrhunderts, in denen die Perkussionsrevolver durch
Waffen mit Einheitspatronen ersetzt wurden, lag die Firma Smith &
Wesson vorne,
die das Patent von R. White für eine voll durchbohrte Revolvertrommel
besaß.
Ab 1857 stellte sie Revolver mit hochklappbarem Lauf für Randfeuerpatronen
Kaliber 22 her
und nach diesem Modell
No. 1 folgten die Modelle No. 2 und No. 1 1/2 mit Kaliber 32.
Die erste Variante
(das alte Modell) des fünfschüssigen Revolvers No. 1 1/2
wurde in den Jahren 1865-1868 in einer Zahl von über 26 Tausend
Stück hergestellt.
Die zweite Variante (neues Modell) mit zylindrischem Lauf (bei der
ersten Variante kantiger Lauf), mit gefluteter Trommel (zuvor glatt)
und weiteren Änderungen wurde in den Jahren 1868-1875 in einer
Anzahl von über 100 Tausend Stück gefertigt.
Zum Entfernen der leergeschossenen Patronenhülsen (mit einer
nicht abnehmbaren Entladestange unter dem Lauf)
muß der Lauf nach oben gekippt und die Trommel abgenommen werden.

Smith &
Wesson Nr. 2 Army, von 1861 bis 1874 hergestellt. Gesamtstückzahl:
77155. Single Action.
Kaliber: .32 (Randfeuer). Sechsschüssige Trommel.
Nach oben kippbarer Lauf. Eckiger Griff. Stahlrahmen.
Achteckiger 6-Zoll-Lauf mit Laufschiene.
Im Mai 1870 nimmt
Smith & Wesson die Fertigung eines großen Revolvers auf,
der ein Jahr zuvor entwickelt worden ist: der Nr. 3, American Model.
Dieser ist ursprünglich für die .44er Randfeuerpatronen
des Henry-Winchester-Karabiners von 1866 ausgelegt. Um dem Wunsch
der Armee zu entsprechen,
wird diese Munition jedoch schon bald durch eine Zentralfeuerpatrone,
die Smith & Wesson 44/100, ersetzt.
Als wesentliche
Neuerung weist der Nr. 3 erstmals einen Hülsenauswerfer auf,
der am 24. August 1869 zum Patent angemeldet worden ist.
Auch diese Waffe hat einen Stahlrahmen, einen eckigen Griff, eine
durch drei Schrauben fixierte Seitenplatte sowie einen mit dem Rahmen
verschraubten runden Abzugsbügel. Beim Öffnen des Laufs
wird der Hülsenauswerfer über eine Zahnstange vorgeschoben.
Der Lauf wird mit Hilfe eines T-Bolzens am Rahmen gehalten.
Dieser Bolzen ist durch einen Einschnitt zur Kimme ausgebildet. Zu
den berühmten Trägern dieser Waffe gehören Jesse James
und »Texas Jack« Omohundro, Cowboy, Kundschafter während
der Indianerkriege und Gefährte von Buffalo Bill.

Smith &
Wesson American Nr. 3 First Model, von 1870 bis 1872 hergestellt.
Gesamtstückzahl: 8.000.
Single Action. Kaliber: .44 S & W Zentralfeuer. Sechsschüssige
Trommel.
Nach unten kippbarer Lauf. Eckiger Griff. Stahlrahmen.
Runder 8-Zoll-Lauf mit Laufschiene.

Smith &
Wesson American Nr. 3 Second Model, von 1872 bis 1874 hergestellt.
Gesamtstückzahl: 20.735. Single Action. Kaliber: .44 S &
W mit Zentralfeuer. Sechsschüssige Trommel.
Nach unten kippbarer Lauf. Eckiger Griff. Stahlrahmen.
Runder 8-Zoll-Lauf mit Laufschiene. Erkennungsmerkmal ist die kleine
Ausbuchtung an der Rahmenunterseite aufgrund des verstärkten
Abzugsstiftes.
Die Hoffnungen der Firma Smith & Wesson, ihr großes Revolvermodell
Nr. 3 an die amerikanischen Militärs verkaufen zu können,
zerschlagen sich;
diesen Verlust kann sie jedoch mit der sich komplett neu formierenden
russischen Armee mehr als wettmachen. Es gelingt den beiden Industriellen,
den russischen Militärattache in den Vereinigten Staaten, General
Gorloff, als Kunden zu gewinnen.
Am 1. Mai 1871 unterzeichnet dieser im Namen seiner Regierung einen
Vertrag über die Lieferung von 20'000 Revolvern.
Auf Wunsch Gorloffs und seines Adjutanten, des Hauptmanns Kasavery
Ordinetz, werden gegenüber dem Ausgangsmodell
(American Model) einige Veränderungen vorgenommen, deren wichtigste
die Patrone selbst betrifft:
Die Kugel ist schwerer, die Hülse etwas größer und
die Treibladung stärker.
So entsteht der dem ursprünglichen .44 Smith & Wesson an
Feuerkraft deutlich überlegene .44 Russian. Die Russen verlangten
auch eine kyrillische Laufbeschriftung, außerdem die Befestigung
einesTragerings am Griff. Weitere Modifikationenkommen hinzu, so daß
heute zwischen drei Russian-Modellen unterschieden wird:
Das Erste Modell hat einen eckigen Griff mit Tragering; das Zweite
Modell einen runden Griff mit Tragering und einen Abzugsbügel
mit Fingerraste;
beim Dritten Modell ist die Auswerfermechanik geändert und das
unter dem Lauf angeordnete Auswerferlager kürzer. Die Trommelarretierung
wird von einer massiven Rändelschraube oberhalb des Laufs gehalten.
Die Lauflänge beträgt 6 1/2 Zoll. Das Zweite und Dritte
Modell haben gegenüber dem Ersten Modell einen stark aufwärts
gekrümmten Hahn. Bei allen drei Modellen ist der Hahn mit einer
Kerbe versehen, die in entspannter Stellung in die Laufverriegelung
eingreift.

Smith &
Wesson Russian Third Model, von 1874 bis 1878 hergestellt. Single
Action. Kaliber: .44 Russian. Sechsschüssige Trommel. Nach unten
kippbarer Lauf.
An die Laufkippung gekoppelter Hülsenauswerfer. Runder 6 1/2-Zoll-Lauf
mit Laufschiene.
Runder Griff mit Fangriemenöse. Fingerhaken am Abzug.

Das russische
Zarenreich bestellt allein 41138 Exemplare dieses Typs. Daneben werden
auch mit den beiden mit Rußland in latentem Konflikt befindlichen
Mächten Türkei (5000 Stück) und Japan (1000 Stück)
Lieferverträge geschlossen. Nimmt man die 13500 für den
zivilen Markt bestimmten Revolver hinzu,
erreicht die Gesamtstückzahl des Smith & Wesson Nr. 3 Russian
Third Model 60638 Exemplare.
Im Winter 1871 -1872 wird der zweiundzwanzigjährige Großfürst
Alexis , Sohn von Zar Alexander II. und Bruder des künftigen
Alexanders III.,
in den Vereinigten Staaten offiziell von Präsident Grant empfangen.
Am 6. Dezember 1871 sucht er Horace Smith und Daniel Wesson in Springfield
auf,
die seit kurzem die russische Armee mit Revolvern beliefern. Die beiden
überreichen ihm als Geschenk ein Russian-Modell mit Spezialgravur.
Für
seine Reise durch die Staaten wird dem illustren Gast eigens ein luxuriös
ausgestatteter Sonderzug zur Verfügung gestellt. In Chicago bittet
er General Sheridan, den Oberkommandierenden der Truppen im Westen,
für ihn eine Büffeljagd zu Pferde nach indianischer Manier
zu organisieren - eine höchst sportliche und zugleich gefährliche
Sache.
Am 13.
Januar 1872 hält der Sonderzug in North Plate, Nebraska. Zwei
Berühmtheiten des Westens,
General Custer und William Cody alias »Buffalo Bill« ,
schließen sich der Jagd an.
In Begleitung von Sheridan und einer Eskorte von fünfzig Kavalleristen
erreichen die Jäger ein Lager am Ufer des Red Willow River.

Der
Sioux-Häuptling »Getigerter Schwanz« und etwa hundert
seiner Krieger sind mit der Organisation der Jagd betraut worden.
Bereits am nächsten Morgen befinden sich die Jäger »auf
dem Kriegspfad«.
Der Großfürst trägt als einzige Waffe einen Smith
& Wesson-Revolver.
Den Berichten Custers zufolge ist er zwar ein exzellenter Reiter,
dafür aber ein weniger begnadeter Schütze.
Gleich beim ersten Jagdausflug drückt er seinen Revolver versehentlich
ab, verfehlt den Büffel
und schießt statt dessen seinem eigenen Pferd direkt in den
Kopf! Nachdem ein Ersatzpferd beschafft ist
und er wieder im Sattel sitzt, zügelt er seinen Eifer, und es
gelingt ihm tatsächlich, einen mächtigen Büffel zu
erlegen.
So gereicht die Jagdpartie schließlich doch zum Ruhm des Großfürsten
und des Smith & Wesson-Revolvers.
Großfürst
Alexis, rechts daneben: »Buffalo Bill«.

Smith &
Wesson. 38 Baby Russian First Model, von 1876 bis 1877 hergestellt.
Gesamtstückzahl: 25.548. Single Action. Kaliber: .38 S &
W. Geflutete, fünfschüssige Trommel. Nach unten kippbarer
Lauf.
An die Laufkippung gekoppelter Hülsenauswerfer. Runder 3 1/4-Zoll-Lauf
mit Laufschiene.
Im Frühjahr
1870 wird auf Betreiben von Oberst George Schofield vom 10. Kavallerieregiment
eine Verbesserung des Smith & Wesson American Nr. 3 First Model
durch ein verstärktes Laufverriegelungssystem in Angriff genommen.
Die Trommelarretierung wird ebenso wie der Hülsenauswerfer
(Nocken- statt Zahnstangensteuerung) modifiziert, und der bügelförmige
Verschlußriegel für den Lauf ist sehr viel robuster als
in der früheren Variante.
Dieser Revolver ist für eine neue Patrone, die .45 Schofield
(die zukünftige .45 S & W), ausgelegt, die der .45 Colt an
Feuerkraft unterlegen ist.
Als Abnehmer für
diese Waffe hat man ursprünglich das Militär im Visier,
doch als 1873 die ersten Exemplare des geänderten Modells fertig
sind,
hat sich die amerikanische Armee bereits für den Colt 1873 Single
Action Army im Kaliber .45 entschieden. Dennoch bestellen die Militärs
im September 1874
3.000 Schofields zu einem Stückpreis von 13,50 Dollar, die im
folgenden Jahr ausgeliefert werden. Insgesamt werden im Laufe des
Jahres 1875 nicht mehr
als 3.035 Exemplare hergestellt. Ein zweites Modell mit bügelförmigem
Verschlußriegel geht 1876 in Produktion.

Revolver Modell
3 Erstes Modell Schofield, Seriennummer 1643, Kaliber .45 mit einem
7 Zoll langen Lauf,
der links mit der Anschrift von Smith & Wesson und rechts mit
den Angaben vom Patent von Schofield beschriftet ist. Die Waffe ist
brüniert mit buntgehärteten Teilen,
auf den Griffschalen steht ein Abnahmestempel mit der Kartusche «S.B.L.
»

Text identisch
= beide Revolver

Durch das
Modell Nr. 3 «American» im Kaliber .32 konnte Smith &
Wesson auf dem amerikanischem Markt wieder fest Fuss fassen, und es
war dieses Modell, das von dem Kavallerieoffizier George W. Schofield
weiterentwickelt wurde, indem er eine bessere Laufverriegelung konstruierte.

Ein Single-Action-Revolver
Modell 3, der in den Vereinigten Staaten
als «First Model American» verkauft wurde.
Die Waffe hat das Kaliber .44 S & W,
und das war die erste grosskalibrige Revolverpatrone im westlichen
Grenzgebiet.
1880- also drei
Jahre nach der Firma Colt entschließt sich Daniel B. Wesson
zur Lancierung des ersten Smith & Wesson-Double-Action-Revolvers,
dessen Mechanik auf dem Patent von J. H. Bullard vom 16. Oktober 1879
beruht. Die Produktion wird 1880 mit einem Modell im Kaliber .38 mit
dem kippbaren Hülsenauswerfer des New Model aufgenommen. Die
Waffe existiert in mehreren Lauflängen. Die geflutete Trommel
weist ringsum Aussparungen auf.
Beim ersten Modell (1880, 4000 Exemplare) beeinträchtigt die
Seitenplatte aufgrund ihrer Maße die Stabilität des Rahmens.
Dieser Mangel wird beim zweiten Modell beseitigt (1880-1884, 115000
Exemplare). Beim dritten Modell sind die Aussparungen an der Trommel
verschwunden (1884-1895, 203700 Exemplare).
Beim vierten Modell ist der Abzugsweg kürzer und der Hahn modifiziert
(1895-1909, 216300 Exemplare).
Beim fünften
Modell werden wiederum einige kleinere Änderungen vorgenommen
' (1909-1911, 15000 Exemplare). Gleichzeitig mit dem Kaliber.38 l
äuft die Produktion eines .32 Double Action an, dessen Entwicklung
parallel zum .38 verläuft (fünf Modelle) und dessen Stückzahl
von 1880 bis 1919
insgesamt 327645 erreicht. Kurz nach dem Kaliber .38 bringt Smith
& Wesson einen wesentlich massiveren Double-Action-Revolver im
Kaliber .44 heraus.
Auch dieser ist in mehreren Lauflängen erhältlich. Von 1881
bis 1913 werden davon 53668 Exemplare gefertigt; hinzu kommen 1000
Exemplare eines leicheteren Modells, des .44 Double Action Favou rite.
Vor allem im Kaliber .38 ist diese Waffe ein echtes Erfolgsmodell
(553.000 Exemplare, ohne die 59400 Exemplare
des von 1909 bis 1920 gefertigten .38 Double Action Perfected Model,
bei dem das Verriegelungssystem und das Schloß modifiziert sind).

Smith &
Wesson .44 Double Action, von 1881 bis 1913 hergestellt. Gesamtstückzahl:
53668.
Double Action. Kaliber: .44 Russian. Sechsschüssige Trommel.
Lauf und Trommel kippbar.
Auswerfstern. 6-Zoll-Lauf (existiert auch mit 4-Zoll-Lauf).
1887 entschließt
sich Daniel B. Wesson, der die Fäden des Unternehmens immer noch
fest in der Hand hält, zur Lancierung eines neuen Double-Action-Revolvers,
dessen kippbares Auswerfersystem zwar unverändert ist, der aber
zwei Sicherungsmechanismen aufweist, die die Waffe auf dem Markt ausgesprochen
erfolgreich machen: Zum einen ist bei dem Safety Hammerless kein äußerer
Hahn mehr vorhanden, und zum anderen verhindert eine Griffsicherung
das versehentliche Abdrücken des Revolvers. Für all jene,
die ihren Revolver unter der Kleidung tragen und dennoch nicht Gefahr
laufen möchten, beim Ziehen hängenzubleiben, ist dies die
ideale Waffe.

Smith & Wesson Safety
Hammerless .38, von 1887 bis 1940 hergestellt. Gesamtstückzahl:
261493.
Double Action ohne äußeren Hahn. Kaliber: .38 S & W.
Fünfschüssige Trommel,
Lauf und Trommel kippbar. Hülsenauswerfer. 4-Zoll-Lauf &
3 1/4-Zoll-Lauf. Griffsicherung.
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