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freundlicher Unterstützung
Zehnschüssige Repetierpistole im Kaliber .38 (Patrone Kaliber .41). Diese Waffe war eine weitere Pistole aus der Baureihe der Volcanic-Waffen von Smith und Wesson. Der Name dieser Waffen stammt wahrscheinlich aus einem Artikel der amerikanischen Zeitschrift «Scientific American», in dem man die Feuergeschwindigkeit der Pistole mit dem Ausbruch eines Vulkans verglich.
Sechsschüssige Repetierpistole im Kaliber .30 (Patrone Kaliber .31) mit der Seriennummer 44. Es ist eine frühe Arbeit von Smith und Wesson, aus der dann das Volcanic-System entstand.
Der
erste Smith & Wesson Revolver Nr. 1 im Kaliber .22 mit Randfeuer
kommt 1857 auf den Markt. Er funktioniert nach dem Single-Action-Prinzip
und verfügt über eine siebenschüssige Trommel, die
sich über ein oben am Gestell befestigtes Scharnier kippen läßt,
um den Ladevorgang zu erleichtern und die leeren Patronenhülsen
mit Hilfe des unter dem Lauf angeordneten Ausziehstifts zu entfernen.
Das Ganze wird unten am Gestell mit einem Bolzen fixiert. Während
des Bürgerkriegs werden von dieser Waffe mehrere tausend Exemplare
hergestellt. Sie ist sehr leicht und handlich und damit gut zu verstecken.
Doch sie hat nur eine sehr geringe Feuerkraft.
Nach
dem Erfolg der kleinen Nr. 1 Revolver bemühte sich die Firma
Smith & Wesson, ein leistungsstärkeres Modell zu entwickeln,
das für das Militär von Interesse sein könnte. Man
einigt sich auf das Kaliber .32 Randfeuer. Die im Auftrag der Firma
gefertigten Patronen tragen ebenso wie die Waffe die Bezeichnung Nr.
2. Der neue Revolver hat die gleiche Form wie sein Vorgänger,
ist aber wesentlich massiver. Die Waffe kommt mit dem Beginn des Sezessionskriegs
heraus. Mehrere berühmte Persönlichkeiten haben diesen Smith
& Wesson Nr. 2 getragen, so auch Jesse James und General Custer.
Originalpatronenschachtel,
Kaliber .32 Randfeuer
In
den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts, in denen die Perkussionsrevolver
durch Waffen mit Einheitspatronen ersetzt wurden, lag die Firma Smith
& Wesson vorne, die das Patent von R. White für eine voll
durchbohrte Revolvertrommel besaß.
Smith & Wesson Nr. 2 Army, von 1861 bis 1874 hergestellt. Gesamtstückzahl: 77155. Single Action. Kaliber: .32 (Randfeuer). Sechsschüssige Trommel. Nach oben kippbarer Lauf. Eckiger Griff. Stahlrahmen. Achteckiger 6-Zoll-Lauf mit Laufschiene.
Im Mai 1870 nimmt Smith & Wesson die Fertigung eines großen Revolvers auf, der ein Jahr zuvor entwickelt worden ist: der Nr. 3, American Model. Dieser ist ursprünglich für die .44er Randfeuerpatronen des Henry-Winchester-Karabiners von 1866 ausgelegt. Um dem Wunsch der Armee zu entsprechen, wird diese Munition jedoch schon bald durch eine Zentralfeuerpatrone, die Smith & Wesson 44/100, ersetzt. Als wesentliche Neuerung weist der Nr. 3 erstmals einen Hülsenauswerfer auf, der am 24. August 1869 zum Patent angemeldet worden ist. Auch diese Waffe hat einen Stahlrahmen, einen eckigen Griff, eine durch drei Schrauben fixierte Seitenplatte sowie einen mit dem Rahmen verschraubten runden Abzugsbügel. Beim Öffnen des Laufs wird der Hülsenauswerfer über eine Zahnstange vorgeschoben. Der Lauf wird mit Hilfe eines T-Bolzens am Rahmen gehalten. Dieser Bolzen ist durch einen Einschnitt zur Kimme ausgebildet. Zu den berühmten Trägern dieser Waffe gehören Jesse James und »Texas Jack« Omohundro, Cowboy, Kundschafter während der Indianerkriege und Gefährte von Buffalo Bill.
Smith
& Wesson American Nr. 3 First Model, von 1870 bis 1872
hergestellt. Gesamtstückzahl: 8000. Single Action. Kaliber: .44
S & W Zentralfeuer. Sechsschüssige Trommel. Nach unten kippbarer
Lauf. Eckiger Griff. Stahlrahmen.
Smith
& Wesson American Nr. 3 Second Model, von 1872 bis 1874
hergestellt. Gesamtstückzahl: 20735. Single Action. Kaliber:
.44 S & W mit Zentralfeuer. Sechsschüssige Trommel. Nach
unten kippbarer Lauf. Eckiger Griff. Stahlrahmen.
Smith
& Wesson Russian Third Model, von 1874 bis 1878 hergestellt.
Single Action. Kaliber: .44 Russian. Sechsschüssige Trommel.
Nach unten kippbarer Lauf. Das russische Zarenreich bestellt allein 41138 Exemplare dieses Typs. Daneben werden auch mit den beiden mit Rußland in latentem Konflikt befindlichen Mächten Türkei (5000 Stück) und Japan (1000 Stück) Lieferverträge geschlossen. Nimmt man die 13500 für den zivilen Markt bestimmten Revolver hinzu, erreicht die Gesamtstückzahl des Smith & Wesson Nr. 3 Russian Third Model 60638 Exemplare.
Für
seine Reise durch die Staaten wird dem illustren Gast eigens ein luxuriös
ausgestatteter Sonderzug zur Verfügung gestellt.
Großfürst
Alexis, rechts daneben: »Buffalo Bill«.
Als Abnehmer für diese Waffe hat man ursprünglich das Militär im Visier, doch als 1873 die ersten Exemplare des geänderten Modells fertig sind, hat sich die amerikanische Armee bereits für den Colt 1873 Single Action Army im Kaliber .45 entschieden. Dennoch bestellen die Militärs im September 1874 3000 Schofields zu einem Stückpreis von 13,50 Dollar, die im folgenden Jahr ausgeliefert werden. Insgesamt werden im Laufe des Jahres 1875 nicht mehr als 3035 Exemplare hergestellt. Ein zweites Modell mit bügelförmigem Verschlußriegel geht 1876 in Produktion.
Revolver Modell 3 Erstes Modell Schofield, Seriennummer 1643, Kaliber .45 mit einem 7 Zoll langen Lauf, der links mit der Anschrift von Smith & Wesson und rechts mit den Angaben vom Patent von Schofield beschriftet ist. Die Waffe ist brüniert mit buntgehärteten Teilen, auf den Griffschalen steht ein Abnahmestempel mit der Kartusche «S.B.L. »
Text identisch = beide Revolver
Ein
Single-Action-Revolver Modell 3, der in den Vereinigten Staaten
als «First Model American» verkauft wurde. Die Waffe hat
das Kaliber .44 S & W, und das war die erste grosskalibrige Revolverpatrone
im westlichen Grenzgebiet.
1880- also drei Jahre nach der Firma Colt entschließt sich Daniel B. Wesson zur Lancierung des ersten Smith & Wesson-Double-Action-Revolvers, dessen Mechanik auf dem Patent von J. H. Bullard vom 16. Oktober 1879 beruht. Die Produktion wird 1880 mit einem Modell im Kaliber .38 mit dem kippbaren Hülsenauswerfer des New Model aufgenommen. Die Waffe existiert in mehreren Lauflängen. Die geflutete Trommel weist ringsum Aussparungen auf. Beim ersten Modell (1880, 4000 Exemplare) beeinträchtigt die Seitenplatte aufgrund ihrer Maße die Stabilität des Rahmens. Dieser Mangel wird beim zweiten Modell beseitigt (1880-1884, 115000 Exemplare). Beim dritten Modell sind die Aussparungen an der Trommel verschwunden (1884-1895, 203700 Exemplare). Beim vierten Modell ist der Abzugsweg kürzer und der Hahn modifiziert (1895-1909, 216300 Exemplare). Beim fünften Modell werden wiederum einige kleinere Änderungen vorgenommen ' (1909-1911, 15000 Exemplare). Gleichzeitig mit dem Kaliber.38 läuft die Produktion eines .32 Double Action an, dessen Entwicklung parallel zum .38 verläuft (fünf Modelle) und dessen Stückzahl von 1880 bis 1919 insgesamt 327645 erreicht. Kurz nach dem Kaliber .38 bringt Smith & Wesson einen wesentlich massiveren Double-Action-Revolver im Kaliber .44 heraus. Auch dieser ist in mehreren Lauflängen erhältlich. Von 1881 bis 1913 werden davon 53668 Exemplare gefertigt; hinzu kommen 1000 Exemplare eines leicheteren Modells, des .44 Double Action Favou rite. Vor allem im Kaliber .38 ist diese Waffe ein echtes Erfolgsmodell (553000 Exemplare, ohne die 59400 Exemplare des von 1909 bis 1920 gefertigten .38 Double Action Perfected Model, bei dem das Verriegelungssystem und das Schloß modifiziert sind).
Smith & Wesson .44 Double Action, von 1881 bis 1913 hergestellt. Gesamtstückzahl: 53668. Double Action. Kaliber: .44 Russian. Sechsschüssige Trommel. Lauf und Trommel kippbar. Auswerfstern. 6-Zoll-Lauf (existiert auch mit 4-Zoll-Lauf).
1887 entschließt sich Daniel B. Wesson, der die Fäden des Unternehmens immer noch fest in der Hand hält, zur Lancierung eines neuen Double-Action-Revolvers, dessen kippbares Auswerfersystem zwar unverändert ist, der aber zwei Sicherungsmechanismen aufweist, die die Waffe auf dem Markt ausgesprochen erfolgreich machen: Zum einen ist bei dem Safety Hammerless kein äußerer Hahn mehr vorhanden, und zum anderen verhindert eine Griffsicherung das versehentliche Abdrücken des Revolvers. Für all jene, die ihren Revolver unter der Kleidung tragen und dennoch nicht Gefahr laufen möchten, beim Ziehen hängenzubleiben, ist dies die ideale Waffe.
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