Generalmajor im großen Dienstanzug
(Das Bild soll Generalmajor George A. Custer darstellen)

Zum großen Dienstanzug der Offiziere im Generalsrang gehörte der Vorschrift nach der doppelreihige Waffenrock,
dessen Kragen und Ärmelaufschläge aus schwarzem oder tief dunkelblauem Samt waren.
Der Dienstgrad war an der Anordnung der Knöpfe zu erkennen:

Brigadegenerale hatten jeweils 8 Knöpfe pro Reihe, in 2er-Gruppen angeordnet;
Generalmajore jeweils 3 zusammen und 9 in einer Reihe;
der Generalleutnant schließlich hatte 10 Knöpfe pro Reihe in 2er-Gruppen zu je 5 aufgenäht.

Auch die Abzeichen an den Epauletten mit Goldlitzenverzierung zeigten den Dienstgrad an -
1 Silberstern kennzeichnete einen Brigadegeneral,
2 Silbersterne hatte der Generalmajor und 3 der Generalleutnant.

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Buchstaben »U. S.« am Abzeichen des Filzhuts waren in Silber gestickt, und ein mit Goldfarben gestickter Lorbeerkranz umgab die Initialen.
Da die Offiziere in den Stäbendas gleiche Abzeichen hatten, wurde das Generalsabzeichen im Verlauf des Krieges geändert und erhielt einen goldenen Adler, dafür fiel der Lorbeerkranz weg.

 

 

 


Zum großen Dienstanzug hatten die Offiziere im Generalsrang die Möglichkeit,
als Alternative zum Filzhut einen niedrigen, schwarzen Zweispitz mit Goldlitzenverzierung aufzusetzen;
in der Praxis scheint aber davon nur selten Gebrauch gemacht worden zu sein.

 

 

Die sandfarbene, seidene Bundschärpe diente ebenfalls zur Unterscheidung der Rangstellung.
Auch die geschmückte Satteldecke trug an den hinteren Ecken Rangabzeichen in Form von Sternen.
Es gab auch zur Satteldecke passend litzenverzierte Halfter, jedoch gab man gewöhnlich Pistolentaschen aus glattem, schwarzem Leder den Vorzug.

Alle Offiziere im Generalsrang trugen zum großen Dienstanzug einen meist privat beschafften oder einen verliehenen Paradedegen.
Dieser wurde für den aktiven Einsatz durch den Säbel Modell 1860 ersetzt.

 

 

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