General im großen Dienstanzug;
Major der Pioniere im großen Dienstanzug;
Brigadegeneral

 

(Unser Bild zeigt den Südstaatengeneral G. W. C. Lee.)


Der Pionier-Major, posiert in der offiziellen großen Dienstuniform, zu der ein niedriger »chapeau«
mit einem goldenen Stern auf der rechten Seite, einem Goldlitzenband und einem »Kamm aus Straußenfedern« gehörte. Die Paspelierung der Pionieruniform war sandfarben, die dazu getragene Schärpe rot.
Für alle Dienstgrade außer den Offizieren im Generalsrang waren die Knöpfe einreihig auf den Uniformrock aufgesetzt.
Die seitliche, äußere Hosennaht war mit zwei parallellaufenden, 1,5 cm breiten Goldlitzen verziert.
Großer Beliebtheit erfreute sich der offen getragene, einem zivilen Übermantel ähnliche Gehrock,
unter dem eine Weste getragen wurde.
Rangabzeichen wurden häufig an die ausgeschlagenen Revers dieses Gehrocks gesteckt.

In Schnitt und Machart unterschied sich der große Dienstanzug der Konföderierten nicht wesentlich von dem der Union;
er war jedoch grau mit beigefarbenem Kragen, beigefarbener Paspelierung und ebensolchen Ärmelaufschlägen.
Die Knöpfe der Uniformjacke, insgesamt acht, waren in jeder Reihe paarig angeordnet.


Der Dienstgrad wurde durch ein gesticktes Rangabzeichen (drei Sterne im Lorbeerkranz),
durch viersträngige Litzen am unteren Ärmel und durch eine sandfarbene Schärpe angezeigt

 

Der vorgeschriebene Zweispitz fand bei der Konföderation noch weniger Interesse als die entsprechende vorgeschriebene Kopfbedeckung bei der Union.
Die meisten Soldaten bevorzugten einfache Schlapphüte, aber oft sah man auch ein einfaches Kepi mit vierstrangiger Goldlitzenverzierung.

 

Die Abbildung zeigt ein Kepi nach der Anzugordnung von 1862

 

Auch bei den Konföderierten waren Soldaten in selbstentworfenen Uniformen oder in Zivilkleidung keine Seltenheit.

 

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